Dienstag, 25. September 2012

Das Veerse Meer in Zeeland: Vom Meeresarm zum Wassersport-Eldorado

Wer an Wassersport in den Niederlanden denkt, dem kommt sofort das IJsselmeer in den Sinn. Doch ganz im Süden lockt auch die Provinz Zeeland mit ihren Reizen. Besonders das Veerse Meer hat sich als populäres Ausflugsziel für Wassersportler entwickelt. 13 kleinere, unbewohnte Inseln und Sandbänke liegen in dem 22 Kilometer langen Binnengewässer. Nach der Sturmflut von 1953 wurde dem einstigen Meeresarm der Zugang zur Nordsee durch Dämme und Deiche getrennt. Schnell entdeckten Surfer und Segler sowie Kanuten, Taucher und Angler das Wassersport-Eldorado für sich.

Durch den angrenzenden Kanaal door Walcheren ist der Weg kurz bis ins historische Middelburg und nach Vlissingen. Das Veerse Meer ist umgeben von Naturgebieten und Anlegestellen für Nautiker, das Städtchen Veere ist ein hübscher Ort für einen Zwischenstopp. Durch die Schleuse gelangt man weiter bis zur Oosterschelde, ein Gezeitenrevier. Wenn Wassersportler die Segel setzen, sollten sie den Gezeitenstrom bedenken. Der nächste Hafen ist auch an der Oosterschelde nie weit entfernt. Sei es die alte Fischerstadt Zierikzee, die mit ihren weithin sichtbaren Türmen zu Fuße der imposanten Zeelandbrug liegt. Und auch lebhafte Orte wie Kortgene und Kamperland sind nur einen Katzensprung entfernt.

Weitere Informationen: http://wassersport.holland.com; www.oud.vvvzeeland.nl/de


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Donnerstag, 20. September 2012

Neue Heuhaufenhütte: Außergewöhnliche Unterkunft in Nordholland

Gerade bei Familien mit Kindern sind Unterkünfte beim Bauern sehr beliebt. In Wieringerwerf in Nordholland wurde nun eine „Heuhaufenhütte“ auf dem noch aktiven Agrarbetrieb der Familie Kikstra eröffnet. Bei diesen in den Niederlanden verbreiten Unterkünften, die Wanderhütten ähneln, handelt es sich um gut ausgestattete Häuschen für vier oder fünf Personen, die auf einem kleinen Bauerncamping oder beim Bauern auf dem Hof stehen. Man kann eine solche Hütte bereits ab 45 Euro pro Nacht für vier Personen buchen. Die neue Heuhaufenhütte ist nur einen Steinwurf vom IJsselmeer entfernt, sodass der Blick aus dem Fenster eine wunderschöne Aussicht auf das niederländische Binnengewässer garantiert. Auch das historische Örtchen Medemblik ist nur einige Kilometer entfernt und eignet sich damit ideal als Ziel einer Radtour durch die Polderlandschaft.

Die Popularität dieser Übernachtungsart ist in anderen niederländischen Regionen stetig gewachsen. In Zusammenarbeit mit Betrieben in ländlichen Gebieten bietet der Verein Heuhaufenhütten Touristen die Möglichkeit, die Nacht in einer solchen Unterkunft oder auf einem Bauernhof zu verbringen. Nach der Eröffnung der ersten Hütte im Jahr 2009 in Julianadorp ist die Unterkunft in Wieringerwerf die mittlerweile fünfte Hütte dieser Art in der Provinz Nordholland.

Weitere Informationen: www.hooiberghutten.nl, www.holland.com



Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Dienstag, 18. September 2012

Friede von Utrecht: Stadt feiert Historie mit modernem Programm

Im kommenden Jahr ist es 300 Jahre her, dass der „Frieden von Utrecht“ eine lange Zeit brutaler Kriege beendete. Die niederländische Stadt wurde zur Bühne eines historischen Abkommens, das nun, drei Jahrhunderte später, gebührend gefeiert wird. Ein großes internationales Programm zwischen Kunst, Kultur und Geschichte zeigt im kommenden Jahr seine ganze Bandbreite. Das Festival beginnt zum Jahrestag der Vertragsunterzeichnung am 11. April 2013 und läuft durchgehend bis zum „Internationalen Tag des Friedens“ am 21. September.

Einen Vorgeschmack auf das ausgefallene Programm zeigt die Stadt bereits am 21. September 2012, wenn das „Metropole Orkest“ und weitere renommierten Musiker über der Autobahn A2 spielen. Um 21 Uhr geht es auf dem zentralen Domplatz in der Stadt weiter: Hinter seinen Turntables im Domturm verwandelt ein VJ den Kirchplatz in eine öffentliche Tanzfläche. Dabei ist es weit mehr als eine musikalische Performance mit tanzbaren Beats: Lichteffekte sorgen für die visuelle Abwechslung. Die Veranstaltung „VJ op de Dom“ hat im vergangenen Jahr bereits für enorme Begeisterung gesorgt. Grund genug also, das Event in Kooperation mit visuellen Festivals und Bildenden Künstlern im Jubiläumsjahr fortzuführen.

Weitere Informationen: www.vredevanutrecht2013.nl (auf Englisch); http://staedtereisen.holland.com/de/


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Donnerstag, 13. September 2012

Freiluftausstellung in Den Haag: Skulpturen aus Südafrika

Mit der Ausstellung „The Rainbow Nation” werden in Den Haag über 50 Skulpturen der wichtigsten südafrikanischen Künstler der vergangenen 60 Jahre gezeigt. Es ist die erste große Übersichtsschau von südafrikanischen Skulpturen in Europa. Noch bis zum 9. September sind die Arbeiten von dreißig Künstlern an verschiedenen Orten drinnen und draußen zu sehen, unter anderem auf der Flaniermeile „Lange Voorhout“ im Zentrum Den Haags, und bis 30. September im Museum Beelden aan Zee. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der südafrikanischen Bildhaukunst von den dunklen Zeiten der Apartheid bis zur erreichten Freiheit im Jahr 1994, und von den ersten demokratischen Wahlen, nach der Nelson Mandela Präsident wurde, bis heute.

Ganze drei Generationen sind an der Schau beteiligt: Edoardo Villa, Sidney Kumalo und Pitika Ntuli sind Teil der ersten Phase, während Gordon Froud, William Kentridge, Jane Alexander und Angus Taylor zur zweiten Generation gehören. Die jüngsten Arbeiten kommen von unter anderem Mary Sibande, Wim Botha, Paul Edmunds, Nandipha Mntambo und Claudette Schreuders.

Weitere Informationen: www.beeldenaanzee.nl (auf Englisch); http://staedtereisen.holland.com/de


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Dienstag, 11. September 2012

Kinder übernehmen das Steuer: Im Modellpolizeiboot durch den Rotterdamer Hafen

Rotterdam ist Europas größter Hafen und durch seine beeindruckende Kulisse mit Wolkenkratzern ein populäres Reiseziel. Nun holt die Stadt den Nachwuchs buchstäblich mit ins Boot, wenn bei „Kids Marina“ Kinder zu Kapitänen werden. Statt sich den Hafen mit seinen haushohen Schiffen und Kränen von außen anzusehen, nehmen die Kinder das Steuer selbst in die Hand. In kleinen Modellschiffen, die von Elektromotoren angetrieben werden, erleben sie im Schlepper oder Polizeiboot, im Frachtschiff oder Rundfahrtboot, wie das Leben eines Nautikers sein kann.

Die kleinen Boote, deren reale Vorbilder einige Meter weiter im Wasser liegen, sind Teil des Miniaturhafens, der sich in einer alten Gracht in der Innenstadt befindet. Eine Fahrt für vier- bis zwölfjährige Matrosen dauert rund 20 Minuten, zu der übrigens auch die Eltern eingeladen sind. Von April bis Oktober ist der Hafen mittwochs und freitags von 13 bis 18 Uhr und am Wochenende zwischen 12 und 18 Uhr geöffnet. Für einen Ausflug in die echte Kapitänswelt eignet sich übrigens ein Abstecher in den Rotterdamer Hafen zu den Welthafentagen vom 7. bis 9. September.

Weitere Informationen: www.rotterdam.info; http://staedtereisen.holland.com/de/


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Donnerstag, 6. September 2012

Interaktive Geschichte: Im IJsseldelta öffnet das erste Besucherzentrum

Im niederländischen Kampen wurde nun das erste von drei Besucherzentren über die regionale Landschaft im IJsseldelta geöffnet. Gelegen in einem VVV-Tourismusbüro steht ein interaktiver Multitouch-Tisch inmitten des Raumes. Der an ein großes iPad erinnernde Apparat ermöglicht Besuchern, sich in breiter Vielfalt über das IJsseldelta zu informieren. Historische Landkarten und audiovisuelle Instrumente garantieren einen guten Überblick über die typisch niederländische Polderlandschaft. Wer ein Smartphone besitzt, kann ganz simpel den QR-Code scannen, um auf der Website weitere Hintergründe zur Region zu erfahren. Nach Kampen werden in Kürze auch in Zwartsluis und Zwolle weitere Besucherzentren eröffnet.

Weitere Informationen: www.ijsseldeltaopdekaart.nl; www.holland.com


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Dienstag, 4. September 2012

Wiedereröffnung Stedelijk Museum: Spektakulärer Neubau am Museumplein

Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Wie eine große Badewanne zwischen historischen Gebäuden wirkt das neue Stedelijk Museum in Amsterdam. Am 23. September wird das lang erwartete Bauwerk eröffnet, dessen erste Renovierung seit 1895 den architektonischen Wandel vollendet. Fast alle Räume sind zu Museumssälen transformiert worden, sodass nun die ständige Sammlung komplett gezeigt werden kann. Die Architektengruppe Benthem Crouwel richteten den Neubau zum Museumplatz aus und formten so eine klare Verbindung zu Concertgebouw, Rijks- und Van Gogh-Museum.

Mit dem Vordach schufen die Architekten eine überdachte Fläche von 2000 Quadratmetern, unter der in Kürze zahlreiche Veranstaltungen im Freien stattfinden können. Ins Auge sticht vor allem der imponierende Giebel des Dachs. Bestehend aus einem festen Kunststoff, der überwiegend in der Schiff- und Raumfahrt genutzt wird, findet dieser nun zum ersten Mal seinen Weg zur Architektur. So entstand die weiße, glatte Oberfläche, die in der Baukunst sonst nicht genutzt wird. Die erste Ausstellung im Neubau trägt wohlbedacht den Namen „Beyond Imagination”. Internationale Künstler haben hierzu ihre Gedanken verbildlicht, wie die Grenzen zwischen Realität und Fantasie, zwischen Authentizität und Rollenspielen verschwimmen – und inwieweit das die Entwicklungen in Politik, Finanzen und Medien beeinflusst.

Weitere Informationen: www.stedelijk.nl; http://staedtereisen.holland.com/de/


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Samstag, 1. September 2012

Welthafentage Rotterdam: Schiffswalzer und Blicke hinter die Kulissen

Welthafentage Rotterdam. Bild: Bas Czerwinski / Niederländisches Büro für Tourimus und Convention

Wasserfahrzeuge, die im Schiffswalzer zu den Klängen berühmter Musicals wiegen – erstmals in der Geschichte der Welthafentage Rotterdam wird ein „Musical auf der Maas“ aufgeführt. Das Festival, das dieses Jahr zum 35. Mal stattfindet, steht im Zeichen des Themas „Mit Musik voraus“. Die Welthafentage finden am 7., 8. und 9. September statt. Zu dieser kostenfreien Veranstaltung finden sich jährlich etwa 400.000 Besucher ein.

„Die Klänge des Hafens sind wie Musik in den Ohren. Das Wachstum des Hafens und die neuen Arbeitsmöglichkeiten sind die Zukunftsmusik des Rotterdamer Hafens. In puncto Innovation kann sich der Rotterdamer Hafen mit anderen Welthäfen messen – Grund genug, Weltmusik aus allen Windrichtungen, aus denen die Schiffe, Unternehmen und Einwohner Rotterdams kommen, in besonderer Weise zu präsentieren“, erläutert Festivaldirektorin Sabine Bruijnincx.

Konzerte und Feuerwerk

Bei dem Festival sind auf mehreren Bühnen Darbietungen zahlreicher Musiker des Rotterdamer Konservatoriums zu erleben. Am Festivalsamstag treten Künstler des Rotterdam Philharmonic Gergiev Festivals auf, dem großen Musikfestival unter der künstlerischen Leitung des Dirigenten Valery Gergiev, das dieses Jahr „Sea & You“ zum Thema hat. Am Abend können die Festivalbesucher traditionell das Feuerwerk auf der Maas bewundern, im Anschluss an reichlich „Musik und Tanz“ auf dem Wasser. An diesem Abend werden in der „Nacht van de Kaap“ im bekannten Seemannsviertel Katendrecht auch historische Zeiten lebendig. Auf diesem alternativen Musikfestival in den Lokalen, Theatern und Galerien um den Platz Deliplein werden alte Hafenlieder, aber auch Pop, Dance und Jazz dargeboten.

Blick hinter die Kulissen

Die Welthafentage, eine Initiative des Hafenbetriebs Rotterdam, bieten Besuchern wieder einen Blick hinter die Kulissen des größten Hafens von Europa. So ist es möglich, an Bord verschiedener Schiffe zu gehen, darunter die MS Rotterdam von der Holland America Line, Marineschiffe und klassische Schleppdampfer. Auf dem Wasser werden Vorführungen der Königlichen Marine und des Hafenbetriebs Rotterdam geboten. Darüber hinaus können Besucher an verschiedenen Exkursionen teilnehmen. Beim Zoll ist beispielsweise zu sehen, wie der niederländische Zoll die europäischen Grenzen schützt und illegale Waren ermittelt. Bei AMP Terminals können die Besucher mit verfolgen, wie es im Hafen der größten Containerreederei der Welt zugeht.

Maritime Attraktionen in Rotterdam

Im Rahmen der Welthafentage stehen auch die maritimen Attraktionen von Rotterdam Besuchern offen. So findet am 9. September im Maritiem Museum ein Konzert junger und älterer Rotterdamer mit maritimen Liedern statt. Kinder können in der neuen Kinderattraktion „Kids Marina“ die ganz besondere Atmosphäre eines Hafens erleben: Als Kapitän eines Polizeibootes, Schleppbootes oder Rundfahrtbootes lernen sie den Hafen, seine Funktionen und Wasserfahrzeuge kennen. Mit Spido kann eine Hafenrundfahrt unternommen werden, und Besuchern, die die Maas auf abenteuerliche Weise erkunden möchten, ist der Amphibienbus von Splashtours zu empfehlen. Übernachten im Maritimstil ist auf der SS Rotterdam möglich.

Kartenverkauf und Informationen

Die Welthafentage sind kostenfrei zugänglich. Die Exkursionen sind mit Kosten verbunden; Karten dafür sind unter www.wereldhavendagen.nl erhältlich. Auf dieser Website kann auch das vollständige Programm eingesehen werden.

TV-Tipp

Der Hafen von Rotterdam ist auch Thema einer Fernseh-Dokumentation: Das ZDF hat unter dem Titel „planet e.: Abenteuer Rhein“ den Strom von der Quelle in den Schweizer Alpen bis hin bis zur Mündung in Rotterdam mit dem ZDF-Zeppelin gefilmt. Eine hochauflösende Spezialkamera, die an einem unbenannten Flugobjekt angebracht ist, nimmt den Fluss in seiner ganzen Länge ins Visier. In Rotterdam filmte das Team den Hafen und die Rheinmündung.

Sendetermin der zweiteiligen Dokumentation:
Sonntag, 23. September, 13.20 Uhr
Sonntag, 30. September, 13.35 Uhr




Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention