Donnerstag, 30. August 2012

Spektakel über Scheveningen: Größtes Drachenfestival der Niederlande

Unter einem farbenfrohen Teppich aus Drachen verschwindet der Küstenort Scheveningen bei Den Haag am 29. und 30. September zum mittlerweile 34. „Mascotte Vlieger Festival“. Beim größten Drachenfestival der Niederlande steigen über 200 Exemplare der verrücktesten, wendigsten und schönsten Drachen aus aller Welt in die Luft. Ihr Können zeigen die Drachenflieger auf mit verschiedenen Themen wie Powerkiting, Stuntfliegen und Single-Schnur-Fliegen. Auch in diesem Jahr ist die thematische Bandbreite weit gefächert: sie reicht von Sport, Geschichte und Natur bis hin zu Kultur, Wissenschaft und sogar Science Fiction. Besucher dürfen ihrer Kreativität außerdem freien Lauf lassen: In Workshops können Drachenflieger jeden Alters eigene Flugkörper bauen und danach gen Himmel steigen lassen. Wem das zu aufwendig ist, der kann auch einen fertigen Drachen an einem der Verkaufsstände der Strandpromenade erwerben.

Weitere Informationen: www.scheveningendenhaag.com; www.familienurlaub.holland.com


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Dienstag, 28. August 2012

Neue Wanderrroute: Tour durch die Nationalparks

Im Norden der Niederlande reiht sich ein Nationalpark an den anderen. Das „Niederländische Institut für Natur- und Umwelterziehung“ hat in Zusammenarbeit mit zahlreichen regionalen Partnern nun die lange Wanderroute „Nimm Dir Zeit!“ ins Leben gerufen – ganz im Sinne von „Holland natürlich“, dem Themenjahr des Niederländischen Büro für Tourismus & Convention (NBTC). Zwischen Friesland, Drenthe, Overijssel und den niederländischen Watteninseln verbindet der Pfad mitunter bestehende Strecken in Nationalparks, Welterbe und Kulturlandschaft – und verknüpft somit die einzelnen Perlen der Natur- und Kulturgeschichte.

Auf der Route liegt auch der Nationalpark De Weerribben, der neben einer großen Vielfalt verschiedener Wasserlandschaften das größte zusammenhängende Moorgebiet im Nordwesten Europas beherbergt. Wanderer erhalten mit der 470 Kilometer langen Route die Möglichkeit, sich ausgiebige Ruhe in der Landschaft zu gönnen und die Besonderheiten der Region kennen zu lernen. „Nimm Dir Zeit!“ wurde als Wander-App für Smartphones konzipiert, und ist in diesem Sommer erhältlich.

Weitere Informationen: http://www.wandelapp-neemdetijd.nl/ (auf Niederländisch)

www.nationaalpark.nl (auf Englisch), http://www.holland.com/de/natur.htm;

http://www.buchen-holland.de/



Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 24. August 2012

Mit mobilem Reiseführer durch die Niederlande


Das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC) hat eine Visit Holland-App herausgegeben. Mit dieser Anwendung erhalten Touristen inspirierende und praktische Informationen über das Urlaubsland Niederlande. Die App ist kostenlos im App-Store erhältlich und kann in den Sprachen Niederländisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Schwedisch, Dänisch und Japanisch heruntergeladen werden.

Mit der Visit Holland-App hat der Anwender alle Informationen über die niederländischen Städte, Regionen, Attraktionen Sehenswürdigkeiten und Museen sprichwörtlich in der Hand. In der Rubrik „Mein Holland“ können Benutzer ein Profil anlegen und nach eigenen Vorlieben durch die App navigieren. Es ist auch möglich, eine Reiseroute zu erstellen. Nutzer können ein Hotel buchen und werden auf weitere nützliche Apps hingewiesen. Darüber hinaus stehen Inhalte und Karten auch offline zur Verfügung, so dass ausländische Touristen hohe Roaming-Gebühren vermeiden. Vorerst gibt es die App nur für iPhone-Nutzer. Es ist geplant, die App für Android Anfang 2013 bereitzustellen

Das NBTC hat unter dem Namen „Visit Holland“ eine lebendige Community auf Facebook. Die Fans teilen dort Tipps, Ideen und ihre Liebe für die Niederlande. „Bei der Entwicklung der App fragten wir unseren Fans, was sie von einer Visit Holland-App erwarten. Mit ihrem Input sind wir auf die fünf Ebenen in der App gekommen: Orientierung, Inspiration, Pläne, Unterwegs und ‚look and share‘ (sehen und teilen)“, erläutert Natasja Fortuin, Manager Online-Marketing beim NBTC.


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 17. August 2012

Historisches Holland: Industriedenkmal und Befreiungskämpfe

Eine für die Niederlande typische Windmühle.
Außerhalb von Amsterdam sowie bei Nimwegen direkt hinter der deutschen Grenze sind zwei neue Routen entstanden, die Touristen entlang wichtiger geschichtlicher Punkte in der jeweiligen Region führen. Die „Industrial Heritage Line“ führt vom Amsterdamer Hauptbahnhof mit der Buslinie 391 zur Gemeinde Zaanse Schans. Die Region Zaanstreek gilt als das erste Industriegebiet der Welt und ist nun ein Industriedenkmal mit zahlreichen alten Packhäusern, Fabriken und Windmühlen, einer Werft, einer Käserei und weiteren Originalgebäuden. Im Rahmen des Projekts „Amsterdam besuchen, Holland sehen“ bietet sich Touristen die Möglichkeit während eines Hauptstadtbesuchs diese noch unbekannte, aber historisch interessante Region der Niederlande zu ergründen.

Die „Liberation Route“ schlängelt sich um die grenznahen Städte Arnheim und Nimwegen. Sie erklärt anhand der Originalschauplätze, was sich in der Provinz Nordbrabant während der Befreiung Europas von den Nationalsozialisten abspielte. Das Bed & Breakfast Sint Anna liegt direkt auf der Route und hat ein thematisch passendes Zimmer, den neuen „Liberation Room“, eingerichtet. Gäste bekommen hier über Audio- und Videoangebote einen persönlichen Eindruck der Befreiung. Ein solches Angebot ist bereits seit langem Ziel der Initiatoren gewesen: Da sich Besucher der „Liberation Route“ am besten mehrere Tage Zeit nehmen, fügt sich eine entsprechende Übernachtungsmöglichkeit gut in das Projekt ein. Das Sint Anna bietet beispielsweise Pakete an, zu denen drei Übernachtungen und der Besuch aller 75 Informationspunkte in der Region gehört.

Weitere Informationen: www.vvvarnhemnijmegen.nl; www.holland.com


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 10. August 2012

Ehemals Insel, heute Festland: Fischerdorf-Atmosphäre im niederländischen Urk

Der Leuchtturm von Urk. Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention
Viele Jahrhunderte lang harrten die Bewohner der ehemaligen niederländischen Insel Urk auf ihrem Hügel aus Geschiebelehm inmitten einer tosenden Zuiderzee aus. Geschichtlich betrachtet ist das Städtchen somit ein echter Fels in der Brandung. Durch die Trockenlegung der Zuiderzee entstand in den achtziger Jahren jedoch die jüngste Provinz der Niederlande, Flevoland, und die großflächige Landgewinnung verwandelte die Insel Urk in ein Fischerdorf an der neuen Küstenlinie. Diese besondere Geschichte und Atmosphäre der kleinen Gemeinde spürt man auch heute noch.

Im Hafen von Urk steht das alte Fischereischiff „Prins Maurits“, das in ein Schiffshotel umgebaut wurde. Hier kann man sich sanft in den Schlaf wiegen lassen, während der Lichtkegel des Leuchtturms draußen vorbeihuscht. Am nächsten Morgen begleitet einen der Gesang der Möwen und das Flattern der Segel auf den kurzen Weg ins Zentrum der Stadt. Historisch wertvoll und äußerst maritim ist zudem das neue Fischrestaurant De Boet. Im ehemaligen De Boet Gebäude von 1865 wurden früher Fischerboote aus Holz hergestellt, während in einem zweiten Gebäudeteil von 1915 zuvor die Urker Dampfschiffgesellschaft untergebracht war. Aufgrund seines schlechten Zustands wurde De Boet komplett abgerissen und originalgetreu wieder aufgebaut. Nach der Renovierungs- und Umbauphase trennt die beiden Gebäude nun nur noch eine große Glaswand, und Besucher können leckere Fischgerichte in historischer Atmosphäre genießen.

Weitere Informationen: www.auchflevoland.de


Quelle: Niederländisches Büro für Tourimus und Convention

Freitag, 3. August 2012

Utrecht in Lonely Planet Top 10: Utrecht ist echter Geheimtipp

Die Grachten von Utrecht. Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention
Der bekannte Reiseführer „Lonely Planet“ hat die niederländische Domstadt Utrecht zu einer der Top 10 Geheimtipps der Welt erklärt. Die Stadt sei nicht so bekannt wie das nur wenige Kilometer entfernte Amsterdam, habe aber genauso viel zu bieten: Die Utrechter Grachten sind mit einem stattlichen Alter von 1000 Jahren die ältesten weltweit. Schmucke Grachtenhäuser säumen die teilweise nur vier Meter breiten Kanäle. Im Zentrum der historischen Altstadt steht der imposante Dom; mit gut 112 Metern ist er der höchste Kirchturm der Niederlande. Lonely Planet verweist zudem auf die gut erhaltenen alten Stadthäuser, in denen sich Boutiquen, zahlreiche Cafés und Bars sowie ganz unterschiedliche kleine Shops niedergelassen haben. Platz 1 der Top-Liste wurde an den Ort Trieste in Italien vergeben.

Weitere Informationen: www.utrechtyourway.nl; http://staedtereisen.holland.com

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Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention