Sonntag, 23. Dezember 2012

Neuer Service im Wassersport: Jachthäfen nach Lifestyle aussuchen

Eine neue Typisierung für niederländische Jachthäfen haben die Betreiber der Website www.MarinaGids.nl erstellt: über die Seite können sich Wassersportler ihren „Hafen à la Carte“ auswählen. Die Hafentypologie ist nach 51 verschiedenen Typen kategorisiert: Hier geht es um räumliche Aspekte, Wasser- und Bootstypen sowie um Erwartungen an das Fahrgebiet. Auf Basis dieser Kennzeichen wurde eine Datenbank entwickelt, die als Instrument für zukünftige Jachthafennutzung verwendet wird. „Der Wassersportler sucht immer häufiger nach etwas, das zu seinem Lifestyle passt. Und eben auch zu seinem Jachthafen – egal ob Full Service Marina, Naturhafen oder Campinghafen“ resümiert Henk Egmond, Direktor von www.MarinaGids.nl. Vorher konnten Segler ihren Jachthafen nur über Ort und Namen finden. Nun können sie in nach ihren persönlichen Vorlieben auswählen.

Mehr Informationen: www.havensalacarte.nl; http://wassersport.holland.com


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Samstag, 22. Dezember 2012

Bestes Bed and Breakfast 2012: Nachhaltige Unterkunft mit Sauna

Jedes Jahr wird das beste Bed and Breakfast der Niederlande ausgewählt. In diesem Jahr ging der Preis an das „B&B Hamshorst“ im Städtchen De Lutte in der grenznahen Provinz Overijssel. Für ihre Unterkunft erhielten Arie und Idelet Stijger die meisten Punkte des Klassifizierungssystems, mit denen sie sich in Kombination mit den positiven Beurteilungen auf www.bedandbreakfast.nl gegenüber der Konkurrenz durchsetzen konnten. Vor allem durch das umweltfreundliche Energie-und CO2-neutrale Konzept hat sich das neu erbaute, hölzerne Hamshorst mit drei Zimmern einen Namen gemacht. Bei dem preisgekrönten B&B Hamshorst waren die Gäste begeistert von der finnischen Außensauna, die den Verbleib in dem ländlichen Häuschen zu einem echten Wellnessaufenthalt macht.

„Jedes Bed and Breakfast ist einzigartig, und allein das macht die Unterkunftsart schon zu einem Erlebnis,“ erklärt Hanny Hoedemaker, Vorsitzende der Stiftung Bed & Breakfast Nederland. In den klassifizierten Unterkünften stimmt die Qualität in Service, Sicherheit und Hygiene. Auch das ausgewogene Preis-Leistungsverhältnis sowie Gastfreundlichkeit, Inneneinrichtung und Atmosphäre sprachen die Gäste an. Und draußen eignet sich die ländliche Gegend optimal für einen Ausflug mit dem Rad. Verschiedene Routen führen entlang der regionalen Kulturgüter durch das Grenzgebiet zwischen Achterhoek und Westmünsterland.

Mehr Informationen: www.bedandbreakfast.nl; http://www.holland.com/de/Tourist/urlaubsthemen/Das-andere-Holland.htm



Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 21. Dezember 2012

Zwolle im Winter: Eishotel, Weihnachtsmarkt und Eisskulpturenfestival

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr steht das Eisskulpturenfestival in Zwolle in diesem Jahr vom 8. Dezember 2012 bis 27. Januar 2013 komplett im Zeichen der Gebrüder Grimm. Rund 40 internationale und nationale Eiskünstler schnitzen aus 250.000 Kilo Eis und 250.000 Kilo Schnee sagenhafte Skulpturen aus ihren weltberühmten Märchen. Szenen aus Aschenputtel, Hänsel und Gretel, Dornröschen und Rotkäppchen lassen die Besucher in Erinnerungen an die eigene Kindheit schwelgen. Dazu lädt eine Eisbahn in der Stadt zu Schlittschuhrunden ein, während der Weihnachtsmarkt Gäste mit Souvenirs und kulinarischen Leckereien versorgt. Diese 40 kleinen Hütten leuchten winterlich um die Wette, und so bietet sich eine Runde auf dem Riesenrad natürlich an, um den Blick von oben auf die historische Hansestadt zu genießen. Kleiner Tipp: Einen Besuch des Eisskulpturenfestivals kann man abrunden mit einer Übernachtung im Eishotel Lumen. Wer sich auf diese außergewöhnliche Unterkunft einlassen möchte, sollte sich schnell entscheiden, denn das Haus bietet lediglich drei Zweibettzimmer an.

Mehr Informationen: http://www.vvvzwolle.nl; www.ijsbeelden.org (auf Niederländisch), http://www.holland.com/de/Tourist/urlaubsthemen/Das-andere-Holland.htm


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention 

Montag, 17. Dezember 2012

Modestadt Arnheim: Neues Designhotel im ehemaligen Arbeiterviertel

Das Designerduo „Viktor & Rolf“, die Kunsthochschule ArtEZ und die stadteigene „Modebiennale“ haben dazu beigetragen, dass Arnheim nicht erst seit gestern berühmt ist für seine vielfältige Modeszene. Nun hat in der grenznahen Stadt mit dem Hotel „Modez“ ein Designhotel eröffnet, das von Mode-Illustrator Piet Paris konzipiert wurde. Der Niederländer hatte 2005 auch die Modebiennale ins Leben gerufen, die von Anfang an ein internationaler Erfolg war.

Seit 2000 entwickelt sich das ehemalige Arbeiterviertel Klarendal zum Modeviertel der Stadt, in das sich nun auch das Hotel einreiht. Rund 30 niederländische Designer und andere Kreative richteten die Zimmer dieses außergewöhnlichen Hotels ein. Der Name setzt sich zusammen aus Mode, Design und ArtEZ. Folglich haben die 20 Zimmer des Hauses alle mit Mode zu tun – in Kombination mit dem Fokus auf Originalität. So gibt es eine „Herrenkammer“ von Francisco van Benthum und einen häuslichen Raum voller Blumen von Monique van Heist und Thomas Voorn. Das ursprünglich aus Arnheim stammende Modelabel „Spijkers en Spijkers“ und „People of the Labyrints“ hatten ebenfalls ihre Hände im Spiel.

Hotel Modez, Putstraat 1, Arnhem

Mehr Informationen: www.hotelmodez.nl; www.holland.com


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Montag, 10. Dezember 2012

Winterliche Tulpenexkursion: Ein Ausflug ins Gewächshaus

Im nordholländischen Wieringermeerpolder beginnt der Frühling in diesem Jahr bereits am 27. Dezember zum Beginn der Tulpensaison. Die Gärtnerei Siem Munster lädt Besucher in ihr Gewächshaus ein, wenn die Pflanzen ihre ersten Blüten zeigen – ein echtes Unikum in den Niederlanden. In dem Glashaus befinden sich mehr als eine Millionen Exemplare in den verschiedenen Wachsstadien und in allerlei Sorten und Farben. Zu Kaffee und Kuchen verrät die Gärtnerei die Geheimnisse um den Entstehungsprozess von der Zwiebel bis zur Blume. Danach geht es zu einer Runde durch das Glashaus, wo die Mitarbeiter Tulpen pflücken und bündeln. Weiter führt der Weg durch die Kühlräume, in denen die Zwiebeln eine Temperaturbehandlung erhalten, um in der geplanten Zeit ihre Blüte zu entfalten. Ab Mitte April finden die Führungen durch die ganze Tulpenpracht dann direkt auf dem Feld statt. Die Führungen richten sich an Gruppen ab 20 Personen, kleinere Gruppen können aber auf Nachfrage ebenfalls buchen.

Mehr Informationen: www.tulipexcursion.com

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 7. Dezember 2012

Neue Strecke nach Rotterdam/Den Haag: Lufthansa fliegt von München aus

Ab sofort können Urlauber aus Süddeutschland auf schnellstem Wege die niederländische Küste erreichen. Zum ersten Mal fliegt Lufthansa den Flughafen Rotterdam/Den Haag von München aus an – zweimal täglich. Die Flugzeiten sind: ab München um 6.35 Uhr, Ankunft in Rotterdam um 8.05 Uhr; ab Rotterdam um 08.40 Uhr, Ankunft in München um 10.05 Uhr. Der zweite Flug startet in München um 17.05 Uhr, Ankunft in Rotterdam um 18.35 Uhr; ab Rotterdam um 19.10 Uhr, Ankunft in München um 20.35 Uhr. Der Hin- und Rückflug von München nach Rotterdam/Den Haag ist ab 99 Euro buchbar. Der Preis gilt für Economy Class und beinhaltet alle Steuern, Gebühren und die Lufthansa Ticket Service Charge bei Buchung unter www.lufthansa.com.

Luis Monreal, Generalmanager von Lufthansa in den Niederlanden, nannte die Strecke einen „logischen Schritt“ für die Fluggesellschaft: „Die Niederlande sind eine Erfolgsgeschichte für uns. In den ersten acht Monaten ist die Zahl der Passagiere zwischen den Niederlanden und Zielen in Deutschland mit 15 Prozent gewachsen auf 700.000. Das liegt weit über dem weltweiten Wachstumsdurchschnitt von Lufthansa in Höhe von vier Prozent.“

Rotterdam ist mit 600.000 Einwohnern nicht nur die zweitgrößte Stadt der Niederlande, hier befindet sich auch der weltweit drittgrößte Hafen. Außerdem hat sich die moderne Metropole einen Namen unter Architektur- und Designfreunden gemacht. Der Flughafen ist darüber hinaus das Tor für die Metropole Den Haag. Die drittgrößte Stadt des Landes ist Regierungssitz, hat zahlreiche renommierte Museen wie etwa das berühmte Mauritshaus zu bieten und punktet darüber hinaus mit dem Vorort Scheveningen und dessen ausgedehntem Strand.

Mehr Informationen: www.rotterdamthehagueairport.nl; www.holland.com 


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Montag, 3. Dezember 2012

Ausstellung "350 Jahre Blue Jeans" in Utrecht: Von der Arbeiterkleidung zur Couture

In der Ausstellung „Bluejeans” zeigt das Centraal Museum Utrecht vom 24. November 2012 bis 10. März 2013 wie sich die weltberühmte Hose im Laufe von 350 Jahren entwickelte. Von der Entstehung als Arbeitskleidung von Cowboys, Minenarbeitern und Goldgräbern bis zum individuellen Kleidungsstück von heute zwischen Jeans Couture, Streetware und Nachhaltigkeit. Die Niederlande sind ein echtes Jeansland, denn im weltweiten Vergleich besitzen die Niederländer die meisten Jeans. Für das Kleidungsstück wurde eigens ein gesonderter Begriff erfunden: Spijkerbroek (dt. „genagelte Hose“). Bereits im 17. Jahrhundert malte schon ein anonymer Künstler ein Bild, auf dem der Rock einer Bettlerin der heutigen Jeans in Material, Farbe und Form so ähnlich sieht, das der Maler schlichtweg den Namen „The Master of the Blue Jeans“ erhielt.

In der Ausstellung werden neue Arbeiten von führenden Designern mit nationalen und internationalen Leihgaben kombiniert sowohl die Aufmerksamkeit auf das Handwerk wie auch auf die technologische Innovation gelegt. Das Fashion Lab, wo die Besucher sich selbst an die Arbeit mit dem Denim-Stoff machen können, ist ein wesentlicher Bestandteil. Zu sehen sind unter anderem Original-Jeans von Minenarbeitern aus dem 19. Jahrhundert, aber auch Entwürfe von Jean-Paul Gaultier, Maison Martin Margiela und Marithe & Francois Girbaud.

Für die Ausstellung wurden zudem fünfzehn Porträts gemacht, in denen „blaues Blut“ durch die Adern der „Denim heads“ fließt. Sie erzählen von ihrer Leidenschaft für Jeans.

Mehr Information: www.centraalmuseum.nl; www.holland.com 


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 30. November 2012

Köstlichkeiten aus dem Meer: Zeeland feiert die Miesmuschelsaison

Bereits seit 150 Jahren werden in den Niederlanden Muscheln gefischt und auch in diesem Herbst ist die Muschelsaison in vollem Gange. In zeeländischen Städtchen wie Yerseke wird die Muschelsaison besonders zelebriert, wenn Muscheln dort beinahe das gesamte Menü bestimmen. Die Miesmuschel ist das bekannteste Schalentier aus Zeeland, aber auch Austern, Herzmuscheln und Strandschnecken sind Delikatessen.

Bis Anfang Dezember werden vor der Nordseeküste sowie in der Ooster- und Westerschelde mit Schleppnetzen zudem Herzmuscheln gefangen. Diese leben vorzugsweise in Gebieten, die regelmäßig trockenfallen. Jedes Jahr wird die erlaubte Fangmenge festgelegt, damit genügend Nahrung für die Vögel überbleibt. In den dortigen Restaurants werden Herzmuscheln häufig in Suppen, Ragouts oder in reichhaltigen Fischgratins serviert.

Mehr Informationen: www.vvvzeeland.nl/de; http://familienurlaub.holland.com


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Montag, 26. November 2012

Rotterdam leuchtet: Europas größtes chinesisches Lichtfestival

Das Festival "China Light Rotterdam". Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Die dunklen Wintermonate werden vom 7. Dezember bis zum 14. Februar 2013 in Rotterdam hell erleuchtet. In einem einzigartigen Lichtspektakel im Park beim Euromast machen bewegliche Figuren sowie illuminierende Pflanzen und Bauwerke die Nacht zum Tag. Seit Jahrhunderten feiern die Chinesen das Licht mit zahlreichen Festivals, die nicht ohne Grund weltberühmt sind, und so zunehmend die Grenzen des Landes überschreiten. „China Light Rotterdam“ ist nach Angaben der Veranstalter das größte chinesische Lichtfestival, das je in Europa stattgefunden hat. Nicht weniger als 40 chinesische Künstler geben Besuchern das Gefühl, sich in einem fantasievollen Märchenwald in der Hafenstadt zu befinden. Höhepunkt ist ein 100 Meter langer Drachen und das Replikat des „Temple of Heaven“, die täglich mit den anderen 35 Objekten um 17 Uhr erleuchtet werden.

Mehr Informationen: www.chinalightrotterdam.nl


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 23. November 2012

Nationalpark "De Biesbosch": Einzigartiges Süßwasserdelta mit Gezeiten

Der niederländische Nationalpark „De Biesbosch“ in der Provinz Nordbrabant ist weltweit eines der wenigen Süßwasserareale mit Gezeiten – und zudem eines der letzten verbliebenen Gebiete Europas mit Frischwasserströmen. Ideal also für eine Erkundungstour im Boot. Die vielen kleinen Flussläufe und Weidenbüsche erläutert ein Touristenführer auf organisierten Rundfahrten im Elektroboot – oder man entdeckt die Natur selbst im Boot oder Kanu, die man vor Ort ausleihen kann. Gelegentlich schwimmt ein Biber vorbei, der sich schon mehr als hundert Burgen im Wasserreich des Nationalparks gebaut hat. Der Park ist mittlerweile berühmt für die Nager, die in dem Gebiet vor zehn Jahren erfolgreich wieder angesiedelt wurden.

Das ganze Jahr über gibt es für Besucher vielfältige Möglichkeiten, den Nationalpark zu erkunden – etwa zur Vogelexkursion auf Wanderwegen, auf dem Rücken der Pferde oder an Bord eines Ruder- und Segelbootes. Und natürlich bietet der Park – typisch niederländisch – zahlreiche Radtouren an, die sich für eine Entdeckungstour bestens eignen. Beim Biesboschzentrum Dordrecht ist ein kostenloses Heft erhältlich, das eine Beschreibung beider Routen enthält. Das Haus organisiert zudem regelmäßig geführte Radexkursionen in diesen Gebieten.

Wer neben der abwechslungsreichen Vielfalt der Natur das Stadtleben nicht missen möchte, sollte sich Richtung Nordwesten machen. Denn die kleine Stadt Dordrecht ist mit ihrer historischen Altstadt und ihren zahlreichen Restaurants und Cafés nicht weit entfernt. Sehenswert in Dordrecht ist vor allem die gotische „Grote Kerk“, von deren Turm aus man einen exzellenten Blick über die Stadt hat.

Mehr Informationen: www.vvvdordrecht.nl; www.hollandnaturland.de


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Dienstag, 20. November 2012

Umzug des Van Gogh Museums: Roter Faden markiert Kunstroute durch Amsterdam

Während der Renovierung des Van Gogh Museums bis 25. April 2013 sind 75 Gemälde, Zeichnungen und Briefe Van Goghs in der Hermitage Amsterdam zu Gast. Mit der Wanderroute „Van Gogh Mile“ verbindet das Van Gogh-Museum nun den Weg vom Museumsplatz bis zur Amstel. Auf gut zwei Kilometern wird die Stadt als Dekoration genutzt, um Besuchern die Welt des Malers und seine Schöpfungsphase näher zu bringen. Die „Van Gogh Mile-App“ verknüpft die Vergangenheit mit der Gegenwart und verwandelt den Museumsplatz in ein Meer aus Sonnenblumen. Passanten sind dazu eingeladen, ihre Gedanken über Social Media zur Aktualität der Briefe des weltberühmten Künstlers zu formulieren, die das Projekt maßgeblich inspirierten. Auf dem Museumsplatz und im Museumsticketshop können Nutzer kostenlos im Internet surfen, und die App steht ebenso gratis zum Download bereit.

An mehreren Punkten entlang der Route lassen „Geräuschskulpturen“ zudem eine neue Wirklichkeit entstehen, in der Van Gogh die Besucher wie ein Stadtführer direkt anspricht. Auffallend an der temporären Installation ist vor allem der rote Faden in fünf Metern Höhe, der das Auge in einem halbstündigen Spaziergang durch die Gassen Amsterdams führt. So wird das Van Gogh-Museum mit der Hermitage verbunden, während der Blick zugleich von der gewohnten Richtung abweicht und wahrhaftig neue Horizonte öffnet.

Mehr Informationen: www.vangoghmuseum.nl; www.holland.com

 Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Dienstag, 9. Oktober 2012

Halloween Fright Nights: Angsteinflößende Abende in Walibi Holland

Unheimliche Nächte im Walibi Holland. Quelle Bild: Walibi Holland

Der Freizeitpark Walibi Holland in der niederländischen Provinz Flevoland lädt vom 12. bis 28. Oktober zu angsteinjagenden Abenden ein: Bevor einer der größten europäischen Freizeitparks Ende Oktober für den Winter schließt, gibt es während der „Halloween Fright Nights“ nochmal einiges zu sehen: 250 Schauspieler machen den Besuch der „Scarezones“ (Angstzonen) und spezieller Geisterhäuser zu einer gruseligen Horrorshow. Neu dazugekommen ist das Spukhaus „Haunted Holidays“: hier laufen dämonisch verkleidete Akteure umher und sorgen für wohlige Schauder bei den Gästen.

Vor allem „Eddie der Clown“ beschert Besuchern ein schauriges Andenken. Dieser gruselige Zeitgenosse bringt in seiner Show einige seiner Handlanger mit auf die Bühne und lehrt die Zuschauer, dass manche Clowns nicht nur lustig sind, sondern zuweilen ganz schön gruselig. Auf der rachelustigen Abschussliste steht zum diesjährigen Motto „Festtage“ der Weihnachtsmann ganz oben. Wer an den Geschenke-bringenden Onkel im roten Mantel glaubt und sich an gemütliche Weihnachtstage erinnert, wird in Walibi Holland sein Wunder erleben.



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Wenn der Adrenalin-Spiegel nach dem Besuch der Gruselkabinette noch immer nicht seinen Höhepunkt erreicht hat, können Besucher bei Walibi Holland zwischen zahlreichen spektakulären Attraktionen wählen: In der abenteuerlich schnellen, hohen und steilen Achterbahn „Goliath“ schießen die Wagen in einer Geschwindigkeit von über 100 km/h durch den Looping. Im „Space Shot“ genießen Besucher eine grandiose Aussicht auf den Park – bevor es im freien Fall aus 60 Metern Höhe wieder nach unten geht. Mit über 40 Attraktionen und Shows bietet Walibi Holland genügend Abwechslung für Jung und Alt. Von Deutschland ist der Park mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Die parkeigenen Ferienbungalows machen einen mehrtägigen Aufenthalt problemlos möglich.

Hinweis: Zutritt zu den „Halloween Fright Nights“ ist Kindern unter 16 Jahren nicht gestattet. Masken, Schminke und Kostüme sind nicht erlaubt. Karten für die Geisterhäuser „Haunted Houses“ müssen extra gekauft werden. Wegen der steigenden Beliebtheit empfiehlt es sich, diese schon vorher zu erwerben.


Anfahrt
Walibi Holland, Spijkweg 30, 8256 RJ Biddinghuizen

Öffnungszeiten
Der Park ist vom 12. bis 28. Oktober 2012 jeden Freitag, Samstag und Sonntag von 10 bis 23 Uhr geöffnet, im September und Oktober nicht täglich geöffnet. Alle anderen Attraktionen sind während Halloween Fright Nights täglich ab 10 Uhr zugängig.

 Weitere Informationen: www.walibi.nl, www.frightnights.nl


 Quelle: Walibi Holland / Niederländisches Büro für Tourismus & Convention

Dienstag, 25. September 2012

Das Veerse Meer in Zeeland: Vom Meeresarm zum Wassersport-Eldorado

Wer an Wassersport in den Niederlanden denkt, dem kommt sofort das IJsselmeer in den Sinn. Doch ganz im Süden lockt auch die Provinz Zeeland mit ihren Reizen. Besonders das Veerse Meer hat sich als populäres Ausflugsziel für Wassersportler entwickelt. 13 kleinere, unbewohnte Inseln und Sandbänke liegen in dem 22 Kilometer langen Binnengewässer. Nach der Sturmflut von 1953 wurde dem einstigen Meeresarm der Zugang zur Nordsee durch Dämme und Deiche getrennt. Schnell entdeckten Surfer und Segler sowie Kanuten, Taucher und Angler das Wassersport-Eldorado für sich.

Durch den angrenzenden Kanaal door Walcheren ist der Weg kurz bis ins historische Middelburg und nach Vlissingen. Das Veerse Meer ist umgeben von Naturgebieten und Anlegestellen für Nautiker, das Städtchen Veere ist ein hübscher Ort für einen Zwischenstopp. Durch die Schleuse gelangt man weiter bis zur Oosterschelde, ein Gezeitenrevier. Wenn Wassersportler die Segel setzen, sollten sie den Gezeitenstrom bedenken. Der nächste Hafen ist auch an der Oosterschelde nie weit entfernt. Sei es die alte Fischerstadt Zierikzee, die mit ihren weithin sichtbaren Türmen zu Fuße der imposanten Zeelandbrug liegt. Und auch lebhafte Orte wie Kortgene und Kamperland sind nur einen Katzensprung entfernt.

Weitere Informationen: http://wassersport.holland.com; www.oud.vvvzeeland.nl/de


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Donnerstag, 20. September 2012

Neue Heuhaufenhütte: Außergewöhnliche Unterkunft in Nordholland

Gerade bei Familien mit Kindern sind Unterkünfte beim Bauern sehr beliebt. In Wieringerwerf in Nordholland wurde nun eine „Heuhaufenhütte“ auf dem noch aktiven Agrarbetrieb der Familie Kikstra eröffnet. Bei diesen in den Niederlanden verbreiten Unterkünften, die Wanderhütten ähneln, handelt es sich um gut ausgestattete Häuschen für vier oder fünf Personen, die auf einem kleinen Bauerncamping oder beim Bauern auf dem Hof stehen. Man kann eine solche Hütte bereits ab 45 Euro pro Nacht für vier Personen buchen. Die neue Heuhaufenhütte ist nur einen Steinwurf vom IJsselmeer entfernt, sodass der Blick aus dem Fenster eine wunderschöne Aussicht auf das niederländische Binnengewässer garantiert. Auch das historische Örtchen Medemblik ist nur einige Kilometer entfernt und eignet sich damit ideal als Ziel einer Radtour durch die Polderlandschaft.

Die Popularität dieser Übernachtungsart ist in anderen niederländischen Regionen stetig gewachsen. In Zusammenarbeit mit Betrieben in ländlichen Gebieten bietet der Verein Heuhaufenhütten Touristen die Möglichkeit, die Nacht in einer solchen Unterkunft oder auf einem Bauernhof zu verbringen. Nach der Eröffnung der ersten Hütte im Jahr 2009 in Julianadorp ist die Unterkunft in Wieringerwerf die mittlerweile fünfte Hütte dieser Art in der Provinz Nordholland.

Weitere Informationen: www.hooiberghutten.nl, www.holland.com



Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Dienstag, 18. September 2012

Friede von Utrecht: Stadt feiert Historie mit modernem Programm

Im kommenden Jahr ist es 300 Jahre her, dass der „Frieden von Utrecht“ eine lange Zeit brutaler Kriege beendete. Die niederländische Stadt wurde zur Bühne eines historischen Abkommens, das nun, drei Jahrhunderte später, gebührend gefeiert wird. Ein großes internationales Programm zwischen Kunst, Kultur und Geschichte zeigt im kommenden Jahr seine ganze Bandbreite. Das Festival beginnt zum Jahrestag der Vertragsunterzeichnung am 11. April 2013 und läuft durchgehend bis zum „Internationalen Tag des Friedens“ am 21. September.

Einen Vorgeschmack auf das ausgefallene Programm zeigt die Stadt bereits am 21. September 2012, wenn das „Metropole Orkest“ und weitere renommierten Musiker über der Autobahn A2 spielen. Um 21 Uhr geht es auf dem zentralen Domplatz in der Stadt weiter: Hinter seinen Turntables im Domturm verwandelt ein VJ den Kirchplatz in eine öffentliche Tanzfläche. Dabei ist es weit mehr als eine musikalische Performance mit tanzbaren Beats: Lichteffekte sorgen für die visuelle Abwechslung. Die Veranstaltung „VJ op de Dom“ hat im vergangenen Jahr bereits für enorme Begeisterung gesorgt. Grund genug also, das Event in Kooperation mit visuellen Festivals und Bildenden Künstlern im Jubiläumsjahr fortzuführen.

Weitere Informationen: www.vredevanutrecht2013.nl (auf Englisch); http://staedtereisen.holland.com/de/


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Donnerstag, 13. September 2012

Freiluftausstellung in Den Haag: Skulpturen aus Südafrika

Mit der Ausstellung „The Rainbow Nation” werden in Den Haag über 50 Skulpturen der wichtigsten südafrikanischen Künstler der vergangenen 60 Jahre gezeigt. Es ist die erste große Übersichtsschau von südafrikanischen Skulpturen in Europa. Noch bis zum 9. September sind die Arbeiten von dreißig Künstlern an verschiedenen Orten drinnen und draußen zu sehen, unter anderem auf der Flaniermeile „Lange Voorhout“ im Zentrum Den Haags, und bis 30. September im Museum Beelden aan Zee. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der südafrikanischen Bildhaukunst von den dunklen Zeiten der Apartheid bis zur erreichten Freiheit im Jahr 1994, und von den ersten demokratischen Wahlen, nach der Nelson Mandela Präsident wurde, bis heute.

Ganze drei Generationen sind an der Schau beteiligt: Edoardo Villa, Sidney Kumalo und Pitika Ntuli sind Teil der ersten Phase, während Gordon Froud, William Kentridge, Jane Alexander und Angus Taylor zur zweiten Generation gehören. Die jüngsten Arbeiten kommen von unter anderem Mary Sibande, Wim Botha, Paul Edmunds, Nandipha Mntambo und Claudette Schreuders.

Weitere Informationen: www.beeldenaanzee.nl (auf Englisch); http://staedtereisen.holland.com/de


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Dienstag, 11. September 2012

Kinder übernehmen das Steuer: Im Modellpolizeiboot durch den Rotterdamer Hafen

Rotterdam ist Europas größter Hafen und durch seine beeindruckende Kulisse mit Wolkenkratzern ein populäres Reiseziel. Nun holt die Stadt den Nachwuchs buchstäblich mit ins Boot, wenn bei „Kids Marina“ Kinder zu Kapitänen werden. Statt sich den Hafen mit seinen haushohen Schiffen und Kränen von außen anzusehen, nehmen die Kinder das Steuer selbst in die Hand. In kleinen Modellschiffen, die von Elektromotoren angetrieben werden, erleben sie im Schlepper oder Polizeiboot, im Frachtschiff oder Rundfahrtboot, wie das Leben eines Nautikers sein kann.

Die kleinen Boote, deren reale Vorbilder einige Meter weiter im Wasser liegen, sind Teil des Miniaturhafens, der sich in einer alten Gracht in der Innenstadt befindet. Eine Fahrt für vier- bis zwölfjährige Matrosen dauert rund 20 Minuten, zu der übrigens auch die Eltern eingeladen sind. Von April bis Oktober ist der Hafen mittwochs und freitags von 13 bis 18 Uhr und am Wochenende zwischen 12 und 18 Uhr geöffnet. Für einen Ausflug in die echte Kapitänswelt eignet sich übrigens ein Abstecher in den Rotterdamer Hafen zu den Welthafentagen vom 7. bis 9. September.

Weitere Informationen: www.rotterdam.info; http://staedtereisen.holland.com/de/


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Donnerstag, 6. September 2012

Interaktive Geschichte: Im IJsseldelta öffnet das erste Besucherzentrum

Im niederländischen Kampen wurde nun das erste von drei Besucherzentren über die regionale Landschaft im IJsseldelta geöffnet. Gelegen in einem VVV-Tourismusbüro steht ein interaktiver Multitouch-Tisch inmitten des Raumes. Der an ein großes iPad erinnernde Apparat ermöglicht Besuchern, sich in breiter Vielfalt über das IJsseldelta zu informieren. Historische Landkarten und audiovisuelle Instrumente garantieren einen guten Überblick über die typisch niederländische Polderlandschaft. Wer ein Smartphone besitzt, kann ganz simpel den QR-Code scannen, um auf der Website weitere Hintergründe zur Region zu erfahren. Nach Kampen werden in Kürze auch in Zwartsluis und Zwolle weitere Besucherzentren eröffnet.

Weitere Informationen: www.ijsseldeltaopdekaart.nl; www.holland.com


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Dienstag, 4. September 2012

Wiedereröffnung Stedelijk Museum: Spektakulärer Neubau am Museumplein

Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Wie eine große Badewanne zwischen historischen Gebäuden wirkt das neue Stedelijk Museum in Amsterdam. Am 23. September wird das lang erwartete Bauwerk eröffnet, dessen erste Renovierung seit 1895 den architektonischen Wandel vollendet. Fast alle Räume sind zu Museumssälen transformiert worden, sodass nun die ständige Sammlung komplett gezeigt werden kann. Die Architektengruppe Benthem Crouwel richteten den Neubau zum Museumplatz aus und formten so eine klare Verbindung zu Concertgebouw, Rijks- und Van Gogh-Museum.

Mit dem Vordach schufen die Architekten eine überdachte Fläche von 2000 Quadratmetern, unter der in Kürze zahlreiche Veranstaltungen im Freien stattfinden können. Ins Auge sticht vor allem der imponierende Giebel des Dachs. Bestehend aus einem festen Kunststoff, der überwiegend in der Schiff- und Raumfahrt genutzt wird, findet dieser nun zum ersten Mal seinen Weg zur Architektur. So entstand die weiße, glatte Oberfläche, die in der Baukunst sonst nicht genutzt wird. Die erste Ausstellung im Neubau trägt wohlbedacht den Namen „Beyond Imagination”. Internationale Künstler haben hierzu ihre Gedanken verbildlicht, wie die Grenzen zwischen Realität und Fantasie, zwischen Authentizität und Rollenspielen verschwimmen – und inwieweit das die Entwicklungen in Politik, Finanzen und Medien beeinflusst.

Weitere Informationen: www.stedelijk.nl; http://staedtereisen.holland.com/de/


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Samstag, 1. September 2012

Welthafentage Rotterdam: Schiffswalzer und Blicke hinter die Kulissen

Welthafentage Rotterdam. Bild: Bas Czerwinski / Niederländisches Büro für Tourimus und Convention

Wasserfahrzeuge, die im Schiffswalzer zu den Klängen berühmter Musicals wiegen – erstmals in der Geschichte der Welthafentage Rotterdam wird ein „Musical auf der Maas“ aufgeführt. Das Festival, das dieses Jahr zum 35. Mal stattfindet, steht im Zeichen des Themas „Mit Musik voraus“. Die Welthafentage finden am 7., 8. und 9. September statt. Zu dieser kostenfreien Veranstaltung finden sich jährlich etwa 400.000 Besucher ein.

„Die Klänge des Hafens sind wie Musik in den Ohren. Das Wachstum des Hafens und die neuen Arbeitsmöglichkeiten sind die Zukunftsmusik des Rotterdamer Hafens. In puncto Innovation kann sich der Rotterdamer Hafen mit anderen Welthäfen messen – Grund genug, Weltmusik aus allen Windrichtungen, aus denen die Schiffe, Unternehmen und Einwohner Rotterdams kommen, in besonderer Weise zu präsentieren“, erläutert Festivaldirektorin Sabine Bruijnincx.

Konzerte und Feuerwerk

Bei dem Festival sind auf mehreren Bühnen Darbietungen zahlreicher Musiker des Rotterdamer Konservatoriums zu erleben. Am Festivalsamstag treten Künstler des Rotterdam Philharmonic Gergiev Festivals auf, dem großen Musikfestival unter der künstlerischen Leitung des Dirigenten Valery Gergiev, das dieses Jahr „Sea & You“ zum Thema hat. Am Abend können die Festivalbesucher traditionell das Feuerwerk auf der Maas bewundern, im Anschluss an reichlich „Musik und Tanz“ auf dem Wasser. An diesem Abend werden in der „Nacht van de Kaap“ im bekannten Seemannsviertel Katendrecht auch historische Zeiten lebendig. Auf diesem alternativen Musikfestival in den Lokalen, Theatern und Galerien um den Platz Deliplein werden alte Hafenlieder, aber auch Pop, Dance und Jazz dargeboten.

Blick hinter die Kulissen

Die Welthafentage, eine Initiative des Hafenbetriebs Rotterdam, bieten Besuchern wieder einen Blick hinter die Kulissen des größten Hafens von Europa. So ist es möglich, an Bord verschiedener Schiffe zu gehen, darunter die MS Rotterdam von der Holland America Line, Marineschiffe und klassische Schleppdampfer. Auf dem Wasser werden Vorführungen der Königlichen Marine und des Hafenbetriebs Rotterdam geboten. Darüber hinaus können Besucher an verschiedenen Exkursionen teilnehmen. Beim Zoll ist beispielsweise zu sehen, wie der niederländische Zoll die europäischen Grenzen schützt und illegale Waren ermittelt. Bei AMP Terminals können die Besucher mit verfolgen, wie es im Hafen der größten Containerreederei der Welt zugeht.

Maritime Attraktionen in Rotterdam

Im Rahmen der Welthafentage stehen auch die maritimen Attraktionen von Rotterdam Besuchern offen. So findet am 9. September im Maritiem Museum ein Konzert junger und älterer Rotterdamer mit maritimen Liedern statt. Kinder können in der neuen Kinderattraktion „Kids Marina“ die ganz besondere Atmosphäre eines Hafens erleben: Als Kapitän eines Polizeibootes, Schleppbootes oder Rundfahrtbootes lernen sie den Hafen, seine Funktionen und Wasserfahrzeuge kennen. Mit Spido kann eine Hafenrundfahrt unternommen werden, und Besuchern, die die Maas auf abenteuerliche Weise erkunden möchten, ist der Amphibienbus von Splashtours zu empfehlen. Übernachten im Maritimstil ist auf der SS Rotterdam möglich.

Kartenverkauf und Informationen

Die Welthafentage sind kostenfrei zugänglich. Die Exkursionen sind mit Kosten verbunden; Karten dafür sind unter www.wereldhavendagen.nl erhältlich. Auf dieser Website kann auch das vollständige Programm eingesehen werden.

TV-Tipp

Der Hafen von Rotterdam ist auch Thema einer Fernseh-Dokumentation: Das ZDF hat unter dem Titel „planet e.: Abenteuer Rhein“ den Strom von der Quelle in den Schweizer Alpen bis hin bis zur Mündung in Rotterdam mit dem ZDF-Zeppelin gefilmt. Eine hochauflösende Spezialkamera, die an einem unbenannten Flugobjekt angebracht ist, nimmt den Fluss in seiner ganzen Länge ins Visier. In Rotterdam filmte das Team den Hafen und die Rheinmündung.

Sendetermin der zweiteiligen Dokumentation:
Sonntag, 23. September, 13.20 Uhr
Sonntag, 30. September, 13.35 Uhr




Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Donnerstag, 30. August 2012

Spektakel über Scheveningen: Größtes Drachenfestival der Niederlande

Unter einem farbenfrohen Teppich aus Drachen verschwindet der Küstenort Scheveningen bei Den Haag am 29. und 30. September zum mittlerweile 34. „Mascotte Vlieger Festival“. Beim größten Drachenfestival der Niederlande steigen über 200 Exemplare der verrücktesten, wendigsten und schönsten Drachen aus aller Welt in die Luft. Ihr Können zeigen die Drachenflieger auf mit verschiedenen Themen wie Powerkiting, Stuntfliegen und Single-Schnur-Fliegen. Auch in diesem Jahr ist die thematische Bandbreite weit gefächert: sie reicht von Sport, Geschichte und Natur bis hin zu Kultur, Wissenschaft und sogar Science Fiction. Besucher dürfen ihrer Kreativität außerdem freien Lauf lassen: In Workshops können Drachenflieger jeden Alters eigene Flugkörper bauen und danach gen Himmel steigen lassen. Wem das zu aufwendig ist, der kann auch einen fertigen Drachen an einem der Verkaufsstände der Strandpromenade erwerben.

Weitere Informationen: www.scheveningendenhaag.com; www.familienurlaub.holland.com


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Dienstag, 28. August 2012

Neue Wanderrroute: Tour durch die Nationalparks

Im Norden der Niederlande reiht sich ein Nationalpark an den anderen. Das „Niederländische Institut für Natur- und Umwelterziehung“ hat in Zusammenarbeit mit zahlreichen regionalen Partnern nun die lange Wanderroute „Nimm Dir Zeit!“ ins Leben gerufen – ganz im Sinne von „Holland natürlich“, dem Themenjahr des Niederländischen Büro für Tourismus & Convention (NBTC). Zwischen Friesland, Drenthe, Overijssel und den niederländischen Watteninseln verbindet der Pfad mitunter bestehende Strecken in Nationalparks, Welterbe und Kulturlandschaft – und verknüpft somit die einzelnen Perlen der Natur- und Kulturgeschichte.

Auf der Route liegt auch der Nationalpark De Weerribben, der neben einer großen Vielfalt verschiedener Wasserlandschaften das größte zusammenhängende Moorgebiet im Nordwesten Europas beherbergt. Wanderer erhalten mit der 470 Kilometer langen Route die Möglichkeit, sich ausgiebige Ruhe in der Landschaft zu gönnen und die Besonderheiten der Region kennen zu lernen. „Nimm Dir Zeit!“ wurde als Wander-App für Smartphones konzipiert, und ist in diesem Sommer erhältlich.

Weitere Informationen: http://www.wandelapp-neemdetijd.nl/ (auf Niederländisch)

www.nationaalpark.nl (auf Englisch), http://www.holland.com/de/natur.htm;

http://www.buchen-holland.de/



Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 24. August 2012

Mit mobilem Reiseführer durch die Niederlande


Das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC) hat eine Visit Holland-App herausgegeben. Mit dieser Anwendung erhalten Touristen inspirierende und praktische Informationen über das Urlaubsland Niederlande. Die App ist kostenlos im App-Store erhältlich und kann in den Sprachen Niederländisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Schwedisch, Dänisch und Japanisch heruntergeladen werden.

Mit der Visit Holland-App hat der Anwender alle Informationen über die niederländischen Städte, Regionen, Attraktionen Sehenswürdigkeiten und Museen sprichwörtlich in der Hand. In der Rubrik „Mein Holland“ können Benutzer ein Profil anlegen und nach eigenen Vorlieben durch die App navigieren. Es ist auch möglich, eine Reiseroute zu erstellen. Nutzer können ein Hotel buchen und werden auf weitere nützliche Apps hingewiesen. Darüber hinaus stehen Inhalte und Karten auch offline zur Verfügung, so dass ausländische Touristen hohe Roaming-Gebühren vermeiden. Vorerst gibt es die App nur für iPhone-Nutzer. Es ist geplant, die App für Android Anfang 2013 bereitzustellen

Das NBTC hat unter dem Namen „Visit Holland“ eine lebendige Community auf Facebook. Die Fans teilen dort Tipps, Ideen und ihre Liebe für die Niederlande. „Bei der Entwicklung der App fragten wir unseren Fans, was sie von einer Visit Holland-App erwarten. Mit ihrem Input sind wir auf die fünf Ebenen in der App gekommen: Orientierung, Inspiration, Pläne, Unterwegs und ‚look and share‘ (sehen und teilen)“, erläutert Natasja Fortuin, Manager Online-Marketing beim NBTC.


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 17. August 2012

Historisches Holland: Industriedenkmal und Befreiungskämpfe

Eine für die Niederlande typische Windmühle.
Außerhalb von Amsterdam sowie bei Nimwegen direkt hinter der deutschen Grenze sind zwei neue Routen entstanden, die Touristen entlang wichtiger geschichtlicher Punkte in der jeweiligen Region führen. Die „Industrial Heritage Line“ führt vom Amsterdamer Hauptbahnhof mit der Buslinie 391 zur Gemeinde Zaanse Schans. Die Region Zaanstreek gilt als das erste Industriegebiet der Welt und ist nun ein Industriedenkmal mit zahlreichen alten Packhäusern, Fabriken und Windmühlen, einer Werft, einer Käserei und weiteren Originalgebäuden. Im Rahmen des Projekts „Amsterdam besuchen, Holland sehen“ bietet sich Touristen die Möglichkeit während eines Hauptstadtbesuchs diese noch unbekannte, aber historisch interessante Region der Niederlande zu ergründen.

Die „Liberation Route“ schlängelt sich um die grenznahen Städte Arnheim und Nimwegen. Sie erklärt anhand der Originalschauplätze, was sich in der Provinz Nordbrabant während der Befreiung Europas von den Nationalsozialisten abspielte. Das Bed & Breakfast Sint Anna liegt direkt auf der Route und hat ein thematisch passendes Zimmer, den neuen „Liberation Room“, eingerichtet. Gäste bekommen hier über Audio- und Videoangebote einen persönlichen Eindruck der Befreiung. Ein solches Angebot ist bereits seit langem Ziel der Initiatoren gewesen: Da sich Besucher der „Liberation Route“ am besten mehrere Tage Zeit nehmen, fügt sich eine entsprechende Übernachtungsmöglichkeit gut in das Projekt ein. Das Sint Anna bietet beispielsweise Pakete an, zu denen drei Übernachtungen und der Besuch aller 75 Informationspunkte in der Region gehört.

Weitere Informationen: www.vvvarnhemnijmegen.nl; www.holland.com


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 10. August 2012

Ehemals Insel, heute Festland: Fischerdorf-Atmosphäre im niederländischen Urk

Der Leuchtturm von Urk. Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention
Viele Jahrhunderte lang harrten die Bewohner der ehemaligen niederländischen Insel Urk auf ihrem Hügel aus Geschiebelehm inmitten einer tosenden Zuiderzee aus. Geschichtlich betrachtet ist das Städtchen somit ein echter Fels in der Brandung. Durch die Trockenlegung der Zuiderzee entstand in den achtziger Jahren jedoch die jüngste Provinz der Niederlande, Flevoland, und die großflächige Landgewinnung verwandelte die Insel Urk in ein Fischerdorf an der neuen Küstenlinie. Diese besondere Geschichte und Atmosphäre der kleinen Gemeinde spürt man auch heute noch.

Im Hafen von Urk steht das alte Fischereischiff „Prins Maurits“, das in ein Schiffshotel umgebaut wurde. Hier kann man sich sanft in den Schlaf wiegen lassen, während der Lichtkegel des Leuchtturms draußen vorbeihuscht. Am nächsten Morgen begleitet einen der Gesang der Möwen und das Flattern der Segel auf den kurzen Weg ins Zentrum der Stadt. Historisch wertvoll und äußerst maritim ist zudem das neue Fischrestaurant De Boet. Im ehemaligen De Boet Gebäude von 1865 wurden früher Fischerboote aus Holz hergestellt, während in einem zweiten Gebäudeteil von 1915 zuvor die Urker Dampfschiffgesellschaft untergebracht war. Aufgrund seines schlechten Zustands wurde De Boet komplett abgerissen und originalgetreu wieder aufgebaut. Nach der Renovierungs- und Umbauphase trennt die beiden Gebäude nun nur noch eine große Glaswand, und Besucher können leckere Fischgerichte in historischer Atmosphäre genießen.

Weitere Informationen: www.auchflevoland.de


Quelle: Niederländisches Büro für Tourimus und Convention

Freitag, 3. August 2012

Utrecht in Lonely Planet Top 10: Utrecht ist echter Geheimtipp

Die Grachten von Utrecht. Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention
Der bekannte Reiseführer „Lonely Planet“ hat die niederländische Domstadt Utrecht zu einer der Top 10 Geheimtipps der Welt erklärt. Die Stadt sei nicht so bekannt wie das nur wenige Kilometer entfernte Amsterdam, habe aber genauso viel zu bieten: Die Utrechter Grachten sind mit einem stattlichen Alter von 1000 Jahren die ältesten weltweit. Schmucke Grachtenhäuser säumen die teilweise nur vier Meter breiten Kanäle. Im Zentrum der historischen Altstadt steht der imposante Dom; mit gut 112 Metern ist er der höchste Kirchturm der Niederlande. Lonely Planet verweist zudem auf die gut erhaltenen alten Stadthäuser, in denen sich Boutiquen, zahlreiche Cafés und Bars sowie ganz unterschiedliche kleine Shops niedergelassen haben. Platz 1 der Top-Liste wurde an den Ort Trieste in Italien vergeben.

Weitere Informationen: www.utrechtyourway.nl; http://staedtereisen.holland.com

Die Reiseführer von Lonely Planet gibt es bei AMAZON - einfach hier klicken, um sich zum Beispiel "Lonely Planet Weltreise - Mit Lonely Planet durch alle Länder der Erde" anzuschauen oder nach anderen Büchern zu suchen.






Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 27. Juli 2012

Strandspaß besonders sicher und sauber - Kronprinz hisst 25. Blaue Flagge in Noordwijk

Kronprinz Willem-Alexander hisst die blaue Flagge. Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention
Insgesamt 140 Strände und Jachthäfen in den Niederlanden haben jüngst das Gütesiegel der Blauen Flagge erhalten, das für Sauberkeit und Sicherheit steht. Das niederländische Küstenstädtchen Noordwijk wurde zum 25. Mal mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Kronprinz Willem-Alexander der Niederlande hisste die Flagge im Rahmen der Feierlichkeiten am Strandhotel Huis ter Duin. Noordwijk ist ein ehemaliges Fischerdorf direkt an der Nordsee, das bei Urlaubern wegen seines 14 Kilometer langen Strands sehr beliebt ist. Die Blaue Flagge ist eines der wichtigsten Merkmale, die einen attraktiven Küstenort ausmachen. Neben Noordwijk haben auch vier weitere niederländische Gemeinden zum 25. Mal in Folge die Blaue Flagge erhalten: Ameland, Veere, Schouwen-Duiveland und der Jachthafen Dellewal auf Terschelling. Die internationale Auszeichnung prüft die Strände jährlich auf sauberes Badewasser, gute sanitäre Einrichtungen und ein hohes Maβ an Sicherheit.

Noordwijk ist zudem für seine Nachhaltigkeit bekannt: Der Badeort erreichte den 4. Platz in einer europaweiten Top-100-Liste nachhaltiger Ferienziele, die aus rund tausend Orten ausgewählt wurden. Unter den niederländischen Küstenorten ist Noordwijk führend, insbesondere aufgrund der exzellenten Badewasserqualität und der schönen Natur. Die Aufstellung basiert auf 120 getesteten Merkmalen am Ferienort. Das Projekt wird von der Europäischen Küsten Union (EUCC) durchgeführt und von der EU gefördert.

Weitere Informationen: www.noordwijk.info; http://familienurlaub.holland.com



Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 20. Juli 2012

Urlaub in Scheveningen: Sonne, Meer und edle Beachclubs

Der „Beachclub Miljonairs“ in Den Haag. Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention
Typisch holländisch sind die Strandpavillons, die sich in den Sommermonaten entlang der Küste ziehen. Im Badeort Scheveningen bei Den Haag stehen diverse edle und luxuriöse Beachclubs, die sich für einen entspannten Strandtag ebenso eignen, wie für eine Partynacht.

Der „Boomerang Beach“ beispielsweise ist von Bali inspiriert und dabei Lounge, Restaurant, Bar und Club in einem. Der Pavillon wirbt vor allem mit seinen Musikevents. So legte im Vorjahr beispielsweise der amerikanische House-DJ Roger Sanchez auf. Ganz in Schwarz, Weiß und Lila gehalten sorgen Loungesessel, Buddha-Statuen, exotische Blumen in hohen Vasen, und die Kombination aus stilvollen Stoffen und Terrassenmöbeln im Used-Look für einen berauschenden Mix. Der „Beachclub Miljonairs“ fällt hingegen schon von weitem wegen der zahlreichen schwarzen Sonnenschirme, den bogenförmigen, großzügigen Sofas und den roten Kissen auf – auch hier gibt es Clubatmosphäre direkt am Strand. Nachts wird hier schonmal der rote Teppich ausgerollt, sodass die Partygäste sich ganz besonders exklusiv vorkommen. Wie überall an der holländischen Küste geht aber auch in den Beachclubs in Scheveningen nicht verloren, was man sich von einem Strandpavillon erhofft: Der Boden ist immer sandig, das Meer ist immer nah und die Aussicht beeindruckend.

Weitere Informationen:
Restaurant Boomerang Beach, Zwartepad 63, 2586 JK Scheveningen, www.boomerangbeach.nl

Beachclub Miljonairs, Strandweg 51, 2586 JL Den Haag, www.miljonairs-scheveningen.nl

www.denhaag.info


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 13. Juli 2012

Wasserski-Europameisterschaft 2012: Jugendliche messen sich erstmals in Holland

Wasserski-Europameisterschaften 2012 in Maurik. Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention
Die Wasserski-Europameisterschaft für Teilnehmer zwischen 14 und 17 Jahren findet 2012 erstmals in den Niederlanden statt. Unweit der deutschen Grenze treten die jugendlichen Teilnehmer vom 22. bis 26. August in Maurik (Provinz Gelderland) gegeneinander an. Während der Meisterschaft zeigen 28 Länder aus Europa und Afrika unter anderem in den Disziplinen Slalom und Schanzenspringen ihre besten Tricks. Die jungen Teilnehmer wollen sich hier auf der großen Bühne ihres Wassersports beweisen und Leistungen auf internationalem Niveau präsentieren.

Das Städtchen Maurik ist mit allen nötigen Einrichtungen bestens vorbereitet und verspricht den Besuchern eine gute Sicht auf das große Schauspiel. Die Meisterschaft beginnt mit der Vorrunde (22.-24. August) und schließt mit dem Finale am folgenden Wochenende (25. und 26. August). Ab 18. August beginnen die Sportler bereits mit ihren Trainingseinheiten vor Ort.

Weitere Informationen: www.wsvmaurik.nl; http://wassersport.holland.com


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 6. Juli 2012

Vier Tage, 50.000 Teilnehmer: „Vierdaagse“-Wanderung durch das grüne Holland

Vierdaagsefeesten in Nimwegen. Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention
Mit rund 50.000 anderen Teilnehmern durch das grüne Holland spazieren: Bei der international einzigartigen „Vierdaagse“-Wanderung durch die niederländischen Provinzen Gelderland, Nordbrabant und Limburg laufen Profis und Amateure bis zu 200 Kilometer durch das grüne Holland. Vom 17. bis 20. Juli versammeln sich in der Stadt Nimwegen zum 96. Mal Wanderer aus der ganzen Welt. Auch neben den Strecken erwartet die Besucher ein buntes Rahmenprogramm: Parallel zum Sportevent feiert Nimwegen die sogenannten „Vierdaagsefeesten“, bei denen sich die ganze Stadt sieben Tage lang in eine Freiluftbühne für Künstler und Musiker verwandelt. Den krönenden Abschluss des Wettlaufs bildet die feierliche Zielankunft der Läufer, die von den Zuschauern mit Blumen empfangen werden.

Weitere Informationen: www.4daagse.nl (Englisch)



Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 29. Juni 2012

Hauptstadt im Tanzfieber: „Julidans“ in Amsterdam

Auf verschiedenen Bühnen in Amsterdam erhalten Besucher im Sommer einen Einblick in die neuen und modernen Formen des internationalen Tanztheaters. In der Hauptstadt findet vom 3. bis 14. Juli das internationale Tanzfestival Julidans statt. Besucher erleben neben europäischer Tanzkunst auch die jüngsten Entwicklungen des zeitgenössischen Tanzes aus Afrika und Asien. Die Choreografen kommen aus der ganzen Welt – unter anderem aus Brasilien, der Türkei und Südafrika. Sie lassen sich in ihrer Kreativität von verschiedenen Künsten inspirieren: In ihren Darbietungen lassen sich Themen aus Mangas, Literatur, Fotografie und der Bildhauerei erkennen. Für den Julidans in diesem Jahr haben besonders viele Künstler angekündigt, mit alten Traditionen zu brechen und Überraschendes zu bieten. Im schönen Vondelpark, dem Amsterdamer Freilufttheater und an vielen anderen Plätzen finden insgesamt zwölf Premieren und zwei Weltpremieren statt.

Weitere Informationen: www.julidans.nl (Englisch); www.iamsterdam.com


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 22. Juni 2012

Sommerkarneval im Juli - Rotterdam lockt mit heißen Rhythmen

Buntes Treiben: Der Sommerkarneval in Rotterdam. Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention
Aufpeitschende Rhythmen, prachtvoll ausstaffierte Tänzer und eine große swingende Menge: Willkommen im tropischen Rotterdam. Am 27. und 28. Juli bringt der „Fernandes Sommerkarneval“ die niederländische Hafenstadt zum Beben. Das Event lockt mit Straßenumzügen und Live-Auftritten. Außerdem finden zwei große Wettbewerbe statt: Am 28. Juli treten die besten Brassbands beim „Battle of Drums“ gegeneinander an, und bei der „Queens Election“ wird bei einer Misswahl die Königin des Sommerkarnevals 2012 gewählt. Auch abseits der Strecke haben Besucher die Möglichkeit, das bunte Treiben auf dem Mercado (Markt) zu genießen. An rund 100 Ständen auf dem Churchillplatz werden exotische Leckerbissen, Getränke und Souvenirs angeboten.

Weitere Informationen: www.zomercarnaval.nl (Englisch); www.rotterdam.info


Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 15. Juni 2012

Schöne Unterkunft zu kleinem Preis: Stayokay Hostels in den Niederlanden

Das Stayokay Hostel in Soest. Bild: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention
Im niederländischen Küstenort Egmond aan Zee steht am Rand der Dünen eine Jugendherberge, wie man sie sich wünscht: Das gerade renovierte Stayokay Hostel ist hell, modern, innovativ und preisgünstig. Zwischen Strandgrasdeko und Leuchtturmfotos sorgen Pastellfarben, dunkles Holz und große Fensterfronten für eine edle Atmosphäre, in der das Meer nie weit ist. Eine Übernachtung mit Frühstück ist bereits ab 18,50 Euro zu haben. Da lässt sich die gemütliche Lounge und die großzügige Sonnenterrasse besonders entspannt genießen. Zu jedem Zimmer gehört zudem ein eigenes Badezimmer, und im ganzen Hostel ist kostenloses Wifi verfügbar. Innenarchitekt Edward van Vliet gestaltete die 45 Zimmer mit viel Ideenreichtum, die nun auf Familien und Rucksacktouristen gleichermaßen warten.

Auch das Stayokay in Soest, in der Provinz Utrecht, öffnet nach einer umfangreichen Renovierungsphase wieder seine Tore. Hier liegt das Augenmerk auf dem Thema Natur: Umgeben von Bäumen wirkt das ehemalige Bauernhaus idyllisch und wohnlich. Zum Wandern, Fahrradfahren und anderen Freiluft-Aktivitäten ist das Hostel somit optimaler Ausgangspunkt, aber auch die Städte Utrecht und Amersfoort liegen nur wenige Kilometer entfernt. Wie alle Stayokays bietet das Haus in Soest auch verschiedene Buchungspakete für Gäste an. Im Fahrradarrangement sind beispielsweise nicht nur die Übernachtung mit Frühstück, sondern auch das Abendessen und das Leihen von Fahrrädern enthalten.

Mit herkömmlichen Jugendherbergen haben die niederländischen Stayokays bis auf den kleinen Preis nicht mehr viel gemeinsam. Stayokay ist seit 85 Jahren größter Anbieter von Gruppen- und Budgetunterkünften und zählt mittlerweile 27 Unterkünfte in den Niederlanden. Als erste Kette ihrer Art wurde Stayokay mit dem Europäischen Ecolabel ausgezeichnet, ein Gütesiegel für Umweltfreundlichkeit.

Weitere Informationen: www.stayokay.com



Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 8. Juni 2012

Themenjahr "Holland natürlich" 2012: Fahrradfahren auf den TOP-Routen

Radfahren im Grünen in den Niederlanden. Bild: Niederländisches Büro für Tourismus & Convention
Radfahren ist im flachen Holland ein Freizeitvergnügen für jede Altersgruppe. Die sogenannten TOP-Fahrradrouten machen die Planung der Tour und die Orientierung vor Ort noch leichter. Die TOP-Routen ziehen sich nach einem Knotenpunktsystem kreuz und quer durch das ganze Land. An den einzelnen Knotenpunkten der Routen – erkennbar an der charakteristischen grünen Beschilderung – können Autos geparkt und Informationen zu den Routen eingeholt werden. Teilweise finden sich hier auch Fahrradverleihe und -werkstätten sowie Restaurants für die Pause zwischendurch.

Die allseits beliebte Mühlenroute ist beispielsweise ein absolutes Muss für alle Holland-Fans: Ab dem Knotenpunkt Oud-Alblas folgt man der „Boerenkaasroute“ (Bauernkäseroute) und befindet sich ab Ameide oder Nieuwpoort in einem landschaftlich reizvollen Gebiet, in dem man mit ein bisschen Glück Storche in ihrer natürlichen Umgebung beobachten kann. Wer möchte, kann am Knotenpunkt Nieuwpoort auch auf eine Radroute entlang von ländlichen Geschäften abbiegen. Eine andere Route beginnt am Knotenpunkt Gorinchem. Von hier aus radelt man am besten entlang der Neuen Holländischen Wasserlinie, während der Knotenpunkt an der Wasserbushaltestelle Hollandse Biesbusch (Dordrecht) den Weg zum Nationalpark De Biesbosch weist. Auf www.toproutenwerk.nl können weitere Routenbeschreibungen heruntergeladen werden.

Im Rahmen des Themenjahres „Holland natürlich“ beleuchtet das Niederländische Büro für Tourismus & Convention (NBTC) 2012 die landschaftliche Vielfalt der Niederlande. Anhand von vier inhaltlichen Schwerpunkten dreht sich alles um Innovationen, Nachhaltigkeit, Gesundheit und die Vielfalt der Natur in den Niederlanden. Konkret geht es bei „Holland natürlich“ um die 20 Nationalparks des Landes, um die historischen Landschaften und um das „Waterland“.

Weitere Informationen: www.hollandnaturland.de; www.holland.com/radfahren



Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus & Convention

Dienstag, 5. Juni 2012

EM-Aktion: Walibi Holland wird orange

Der Freizeitpark „Walibi Holland” in der niederländischen Provinz Flevoland bietet während der Fußball-Europameisterschaft eine besondere Aktion: alle deutschen Besucher, die während der EM in Orange gekleidet – und damit als Unterstützer der niederländischen Nationalmannschaft – an der Kasse erscheinen, erhalten gratis Zugang in den Freizeitpark. Vom 8. Juni bis zum 1. Juli sollten Gäste aus Deutschland mindestens drei orangefarbige Kleidungsstücke und/oder Accessoires tragen und im Besitz eines deutschen Ausweises sein – dann können sie einen ganzen Tag umsonst im Park verbringen.

Bild: Walibi Holland

 Über Walibi Holland


Walibi Holland ist ein Freizeitpark in der Provinz Flevoland mit über 40 Attraktionen und Shows für Jung und Alt. Neu ist in diesem Jahr die 5D-Show „Club Psyke”. Walibi Holland ist zentral gelegen in den Niederlanden und ist gut mit dem Auto und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Mehr Informationen über Walibi Holland und die Öffnungszeiten: www.walibi.nl


Quelle: Walibi Holland 

Donnerstag, 10. Mai 2012

Ihre Meinung über das Reiseziel friesisches Wattenmeer

Liebe Leser,

Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an das friesische Wattenmeer in den Niederlanden denken? Welche Bilder und Gefühle gehen Ihnen dabei durch den Kopf?

Als Studentin des Studienfachs Internationales Tourismusmanagement führe ich zur Zeit eine Befragung über das Image des Reiseziels friesisches Wattenmeer in den Niederlanden durch. Dies ist Teil meiner Bachelorarbeit, die ich im Auftrag des European Tourism Futures Institute in Leeuwarden verfasse. Ziel der Arbeit ist es, Vorschläge für die Entwicklung einer Destinationsmarke für das friesische Wattenmeer zu liefern. Dazu benötige ich aber erst einmal genauere Informationen darüber, wie das Reiseziel von potentiellen Besuchern und Touristen, die die Gegend bereits kennen, wahrgenommen wird. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um meinen Fragebogen auszufüllen. Den Link dazu finden Sie hier:

https://docs.google.com/spreadsheet/viewform?formkey=dEZlcVhaUFNRQzkxZXJnR0NfeEhPTWc6MQ

Selbstverständlich findet die Befragung anonym statt.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit, jede Antwort ist mir eine große Hilfe.

Montag, 30. April 2012

Koninginnedag 2012 - "Erlebnis Niederlande" in neuem Glanz

Am heutigen 30. April begehen die Niederländer ihren Nationalfeiertag und auch wenn der Autor dieser Zeilen der Monarchie - in welcher Form auch immer - skeptisch gegenüber steht, so muss man doch einen gewissen Respekt zeigen. Wir hier bei der ErlebnisPostille nehmen den Feiertag jedenfalls als Anlass, die nächste Abteilung feierlich zu eröffnen: "Erlebnis Niederlande". Die Seite ist soweit fertiggestellt und auch in Zukunft werden an dieser Stelle neueste Meldungen um, aus und über die Niederlande erscheinen.

Und... ach ja: Kann mir jemand verraten, was man sich zum Koninginnedag sagt? Oder wünscht man nur der Königin was?

Koninginnedag - der Nationalfeiertag der Niederlande

Koninginnedag (deutsch Königinnentag) ist Nationalfeiertag in den Niederlanden, den Niederländischen Antillen und Aruba, der jährlich am 30. April gefeiert wird. An diesem Tag feiern die Niederländer den Geburtstag der Königin.

Aus diesem Anlass kleiden sich viele Niederländer in Orange (Farbe des Königshauses von Oranien) und feiern landesweit mit Paraden, Volksfesten und Konzerten. Charakteristisch sind die Flohmärkte, auf denen jedermann verkaufen darf. Die Einkünfte dieses Tages sind steuerfrei. Neben der Amsterdam Gay Pride ist der Koninginnedag in Amsterdam die größte Festveranstaltung. In einigen Städten wird auch die Koninginnenacht am Vorabend gefeiert.

Geschichte

1889 wurde der Tag erstmals als „Prinzessinnentag“ gefeiert, anlässlich des Geburtstages von Prinzessin Wilhelmina am 31. August. Der Tag wurde von der damaligen Regierung eingeführt, um die nationale Einheit zu bekräftigen und um damit die örtlichen Erntefeste zu ersetzen. Nach dem Tod König Wilhelms III. 1890 wurde er offiziell zum Koninginnedag (Tag der Königin), aber immer noch am 31. August gefeiert. Erst als Prinzessin Juliana zur Königin gekrönt wurde, wurde der Koninginnedag 1949 auf ihren Geburtstag, den 30. April verlegt. Damals war er jedoch noch kein nationaler Feiertag wie heute, dazu kam es erst während der Regentschaft von Königin Juliana, als immer mehr Niederländer am 30. April auch einen freien Tag erhielten. Wenn der 30. April auf einen Sonntag fällt, wird dieser Feiertag um einen Tag vorverlegt.

In ihrer Thronrede anlässlich des Thronwechsels am 30. April 1980 legte Königin Beatrix fest, dass der 30. April im Gedenken an ihre Mutter, Königin Juliana, auch weiterhin Nationalfeiertag bleiben solle, weil an ihrem Geburtstag, am 31. Januar, meist schlechtes Wetter herrsche.

Zu Zeiten Königin Julianas war es üblich, dass die Bürger in einem großen Defilee am Schloss Soestdijk der Königin zum Geburtstag huldigen konnten. Seit 1981 finden keine Defilées mehr statt, sondern die Königin besucht mit ihrer Familie zwei Gemeinden einer Provinz. Dieser Besuch wird durch die NOS im Radio und Fernsehen live ausgestrahlt, während im ganzen buntbeflaggten Land Straßenfeste mit Musik und „Oranje-Bitter“, einem orangefarbenen Likör, gefeiert werden.

1987 fand am Koninginnedag ein letztes Defilée am Palais Soestdijk anlässlich der Goldenen Hochzeit von Königin Juliana und Prinz Bernhard statt.

1988 sorgte Königin Beatrix für Aufsehen, als sie nach den offiziellen Feierlichkeiten zum Koninginnedag mit der königlichen Familie unangekündigt in Amsterdam erschien und dort mit den Bürgern feierte, obwohl man sie zunächst für ein Double hielt. 2001 absolvierte Beatrix zum bislang einzigen Mal während ihrer Regentschaft keine öffentlichen Auftritte am Koninginnedag, als die Besuche der Gemeinden Meppel und Hoogeveen (Provinz Drenthe) wegen eines Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche in der Region abgesagt wurden.

Seit Mitte der 1990er Jahre artet in den niederländischen Großstädten dieser Festakt regelmäßig in Alkoholexzesse aus. Aufgrund dessen setzt sich die Königin selbst mittlerweile für einen verantwortungsbewussten Alkoholkonsum ein. Ab 2009 ist vereinbart, den Alkoholausschank erst ab 11:30 Uhr zu gestatten, um die Störung des Festbildes durch Trunkenbolde zu vermeiden.


Quelle: Wikipedia-Eintrag "Koninginnedag", Autoren siehe dort

Montag, 16. April 2012

Nationalhymne Niederlande




Titel: "Het Wilhelmus"
Melodie: Philips van Marnix
Text: Philips van Marnix

Die niederländische Nationalhymne, das „Wilhelmus”, besteht aus 15 Coupletten über Prinz Wilhelm von Nassau, den Prinz von Oranien. Zwar wird die Hymne auch bei offiziellen Anlässen gespielt, doch kennen die Niederländer sie vor allem durch ihren Einsatz bei internationalen Fußballmeisterschaften. Die Anfangsbuchstaben der 15 Strophen ergeben den Namen "Willem van Nazzow" (Wilhelm von Nassau).


Text:

1
Wilhelmus van Nassouwe
ben ik, van Duitsen bloed,
den vaderland getrouwe
blijf ik tot in den dood.
Een Prinse van Oranje
ben ik, vrij, onverveerd,
den Koning van Hispanje
heb ik altijd geëerd.

2
In Godes vrees te leven
heb ik altijd betracht,
daarom ben ik verdreven,
om land, om luid’ gebracht.
Maar God zal mij regeren
als een goed instrument,
dat ik zal wederkeren
in mijnen regiment.

3
Lijdt u, mijn onderzaten
die oprecht zijt van aard,
God zal u niet verlaten,
al zijt gij nu bezwaard.
Die vroom begeert te leven,
bidt God nacht ende dag,
dat Hij mij kracht wil geven,
dat ik u helpen mag.

4
Lijf en goed al te samen
heb ik u niet verschoond,
mijn broeders hoog van namen
hebben 't u ook vertoond.
Graaf Adolf is gebleven
in Friesland in den slag,
zijn ziel in 't eeuwig leven
verwacht den jongsten dag.

5
Edel en hooggeboren,
van keizerlijken stam,
een vorst des rijks verkoren,
als een vroom christenman,
voor Godes woord geprezen,
heb ik, vrij onversaagd,
als een held zonder vrezen
mijn edel bloed gewaagd.

6
Mijn schild ende betrouwen
zijt Gij, o God mijn Heer,
op U zo wil ik bouwen,
verlaat mij nimmermeer.
Dat ik doch vroom mag blijven,
Uw dienaar t’aller stond,
de tirannie verdrijven
die mij mijn hart doorwondt.

7
Van al die mij bezwaren
en mijn vervolgers zijn,
mijn God, wil doch bewaren
den trouwen dienaar dijn,
dat zij mij niet verrassen
in hunnen bozen moed,
hun handen niet en wassen
in mijn onschuldig bloed.

8
Als David moeste vluchten
voor Sauel den tiran,
zo heb ik moeten zuchten
als menig edelman.
Maar God heeft hem verheven,
verlost uit alder nood,
een koninkrijk gegeven
in Israël zeer groot.

9
Na 't zuur zal ik ontvangen
van God mijn Heer dat zoet,
daarna zo doet verlangen
mijn vorstelijk gemoed:
dat is, dat ik mag sterven
met eren in dat veld,
een eeuwig rijk verwerven
als een getrouwen held.

10
Niet doet mij meer erbarmen
in mijnen wederspoed
dan dat men ziet verarmen
des Konings landen goed.
Dat u de Spanjaards krenken,
o edel Neerland zoet,
als ik daaraan gedenke,
mijn edel hart dat bloedt.

11
Als een prins opgezeten
met mijner heires-kracht,
van den tiran vermeten
heb ik den slag verwacht,
die, bij Maastricht begraven,
bevreesde mijn geweld;
mijn ruiters zag men draven
zeer moedig door dat veld.

12
Zo het den wil des Heren
op dien tijd had geweest,
had ik geern willen keren
van u dit zwaar tempeest.
Maar de Heer van hierboven,
die alle ding regeert,
die men altijd moet loven,
en heeft het niet begeerd.

13
Zeer christlijk was gedreven
mijn prinselijk gemoed,
standvastig is gebleven
mijn hart in tegenspoed.
Den Heer heb ik gebeden
uit mijnes harten grond,
dat Hij mijn zaak wil redden,
mijn onschuld maken kond.

14
Oorlof, mijn arme schapen
die zijt in groten nood,
uw herder zal niet slapen,
al zijt gij nu verstrooid.
Tot God wilt u begeven,
zijn heilzaam woord neemt aan,
als vrome christen leven,
't zal hier haast zijn gedaan.

15
Voor God wil ik belijden
en zijner groten macht,
dat ik tot genen tijden
den Koning heb veracht,
dan dat ik God den Heere,
der hoogsten Majesteit,
heb moeten obediëren
in der gerechtigheid.

Mittwoch, 4. April 2012

Freizeitpark Efteling

Efteling ist ein Freizeitpark im Niederländischen Kaatsheuvel, der seinen Schwerpunkt auf Märchen gelegt hat. Er wurde bereits 1952 eröffnet und ist damit einer der ältesten europäischen Freizeitparks. Neben der Bewahrung der Märchen als Kulturgut hat sich die Parkleitung dem Umweltschutz verschrieben. Direkt bei Efteling liegt der Ferienpark Efteling Village, ein parkeigenes Hotel sowie ein Golfpark.

Bild: (c) Efteling Freizeitpark






Informationen und Routenplaner

WetterOnline
Das Wetter für
Waalwijk

Efteling Freizeitpark
Europalaan 1
NL-5171 KW Kaatsheuvel

Schon in den 1930er wurde an der Stelle, an der heute der Freizeitpark steht, gebaut, zunächst ein Sportpark, der um Fahrattraktionen erweitert wurde. Als offizieller "Starttermin" für das heutige "De Efteling" steht allerdings der 31. Mai 1952: An diesem Tag wurde der Märchenwald eröffnet. In den folgenden Jahren werden immer mehr Attraktionen dazu gebaut, zunächst Karussels und Märchenbahnen, dann auch Achterbahnen, um den Bedürfnissen des immer weiter wachsenden Publikums gerecht zu werden. Bei der Eröffnung im Jahre 1952 bestand Efteling aus einem Märchenwald mit zehn Attraktionen, einem Spielplatz, Teichen, einem Teehaus, einem Souvenirhäuschen, vier Tennisplätzen, einem Planschbecken und einigen Hektar reiner Natur. 2011 bestand die Welt von Efteling aus: dem Efteling-Freizeitpark, dem Efteling-Hotel, dem Efteling-Village "Bosrijk", dem Efteling-Golfpark, Efteling-Events, Efteling-Medien, Efteling-Theaterproduktionen und dem Efteling-Radio. Eigentümerin des Parks ist seit Beginn die "Stiftung Naturpark Efteling". Die Stiftung Naturpark Efteling hat als Ziel den Aufbau und die Instandhaltung von Einrichtungen auf dem Gebiet der Erholung und Entspannung sowie die Förderung des Tourismus. Als einziger Aktionär hat die SNE Mitspracherecht bei den langfristigen Ideen der Efteling B.V. Jedes Jahr muss sie in der Vollversammlung der Aktionäre den Jahresbericht genehmigen, die Dividende festlegen und die vom Aufsichtsrat und vom Vorstand verantwortete Geschäftspolitik legitimieren. Die Stiftung Naturpark Efteling unterstützt darüber hinaus Projekte auf den Gebieten Natur und Umwelt sowie Projekte von allgemeinem sozialem und gesellschaftlichem Interesse.

Quelle: Efteling Freizeitpark


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Dienstag, 3. April 2012

Meisterwerke ziehen um: Mauritshuis kooperiert mit Gemeentemuseum Den Haag

Während im Rahmen des „Masterplans Mauritshuis“ dieses Jahr ein Teil des renommierten Mauritshuis unterirdisch mit dem gegenüberliegen Gebäude verbunden wird, nimmt das Gemeentemuseum Den Haag die permanente Kollektion aus der königlichen Kunstgalerie bei sich auf. Über 110 bedeutende Werke werden so ab 28. April 2012 in einem separaten Flügel des Gemeentemuseums für Besucher zugänglich gemacht. Die Sammlung trägt den entsprechenden Titel „Masterpieces – Meister aus dem Mauritshuis“. Vermeers „Ansicht von Delft“, Potters „Der Stier“ und „Die Anatomie des Dr. Tulp“ von Rembrandt zählen zu den Höhepunkten der Kollektion. Der Publikumsliebling „Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge“ befindet sich nur bis zum 28. Mai 2012 im Gemeentemuseum, danach wird das Bild an Museen in Japan und den USA ausgeliehen.

Das Mauritshuis ist ein beeindruckender Stadtpalast aus dem 17. Jahrhundert. Das Museum ist bekannt für die Meisterwerke berühmter Künstler wie Vermeer, Rembrandt, Steen, Hals und Rubens, die ein Panorama niederländischer und flämischer Kunst vom 15. bis zum 17. Jahrhundert darstellen. Sonnige Landschaften, biblische Figuren, Stillleben, Innenansichten und humoristische Szenen – die vielfältige Sammlung des Mauritshuis besteht heute aus etwa 800 Werken. Die Renovierungsarbeiten im Museum werden im Sommer 2014 abgeschlossen.

Masterpieces – Meister aus dem Mauritshuis, 28. April 2012 bis 30. Juni 2014, Gemeentemuseum Den Haag, Stadhouderslaan 41, 2517 HV Den Haag, geöffnet dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr

Weitere Informationen: www.gemeentemuseum.nl; www.holland.com




Quelle: Niederländisches Büro für Tourimus und Convention

Mittwoch, 28. März 2012

Feiern als Motto der neuen Ausstellung im Frans-Hals-Museum

Ausstellung "Feiern im Goldenen Jahrhundert" bis 6.5.2012

Feierlaune herrscht derzeit im Frans-Hals-Museum im niederländischen Haarlem. Die Ausstellung Feiern im Goldenen Jahrhundert zeigt, wie beliebt das Thema Feiern in der Kunst des 17. Jahrhunderts war. Maler wie Jan Steen und Frans Hals bannten die unterschiedlichsten feiernden Personen und Gesellschaften auf die Leinwand, variierend von der Bauernkirmes und Karnevalsfeiern bis hin zu vornehmen Landpartien und Schützenbanketten. Die Ausstellung im Frans-Hals-Museum besteht aus mehr als 50 Gemälden, darunter Spitzenwerke aus der eigenen Sammlung und, als Leihgabe, aus dem Metropolitan Museum in New York sowie der Gemäldegalerie in Berlin. Feiern im Goldenen Jahrhundert ist noch bis zum 6. Mai 2012 zu sehen.

Die Ausstellung Feiern im Goldenen Jahrhundert bringt erstmals eine Übersicht über »Feier-Werke« aus der Zeit des Goldenen Jahrhunderts. Den Besucher erwarten nicht nur zahlreiche gelungene Gemälde wichtiger Maler des 17. Jahrhunderts, sondern auch ein Kaleidoskop an Szenen, die ihn, nicht selten mit einem Augenzwinkern, ein Bild der damals gültigen Normen und Werte vermitteln. Zu sehen sind sehr verschiedene Feiern: schicke Landpartien, Kirmessen, Bankette und Bauernhochzeiten, aber auch Nikolaus und religiöse Feste wie Heilige Drei Könige oder Pfingsten.

Künstlerisches Können
Für die Maler des Goldenen Jahrhunderts waren Feiern ein beliebtes Sujet. Die Thematik war wohl nicht nur in geschäftlicher Hinsicht reizvoll, sondern auch aus der Warte des Künstlers, der hier zeigen konnte, was in ihm steckt. Die wachsende Popularität des Themas ist ganz wesentlich auf Jan Steen zurückzuführen, den Vertreter dieses Genres schlechthin. Kein anderer Maler malte so viele verschiedene festliche Anlässe auf die Leinwand wie er. Zugleich verstand sich Steen wie sonst niemand auf die Darstellung von Gesichtsausdrücken und humoristischen Kompositionen. Er ist mit sieben Werken auf der Ausstellung vertreten.

Porträt eines liederlichen Lebensstils
Nicht alle Feste, die im 17. Jahrhundert begangen wurden, sind auf Gemälden verewigt worden: Geburtstage oder Weihnachten kommen gar nicht vor, andere Gelegenheiten, zum Beispiel Nikolaus, nur sehr selten. Bemerkenswerterweise sind Bauernhochzeiten populär, Hochzeiten aus den besseren Kreisen hingegen kommen so gut wie nicht vor. Es sieht ganz so aus, als hätten die Maler eine Vorliebe für liederliche Feste gehabt.

In der Ausstellung kommt der Haarlemer Malerei besondere Bedeutung zu. Die sogenannte galante Gesellschaft, ein Genre, das in Amsterdam von David Vinckboons eingeführt wurde, erlebte in Haarlem durch Maler wie Esaias van de Velde, Dirck Hals und Willem Buytewech eine große Blüte. Der berühmteste Maler Haarlems, Frans Hals, hat die feiernden Offiziere in seinen neuartigen Schützenporträts mit treffenden Typisierungen und einzigartigen lebendigen Gebärden und Gesichtsausdrücken dargestellt. Jan Steen malte viele seiner besten Werke in Haarlem.

Katalog
Während für den Betrachter im 17. Jahrhundert Manieren, die zu wünschen übrig ließen, aber auch humoristische Einlagen auf Anhieb erkennbar waren und von ihm verstanden wurden, ist heutzutage ein gewisses Hintergrundwissen erforderlich, wenn man die Gemälde in ihrer Gänze erfassen will. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog mit einem Einführungsessay von Dr. Anna Tummers, Kuratorin des Frans-Hals-Museums, die die Ausstellung zusammengestellt hat. Thijs Weststeijn (Forscher an der Universität Amsterdam, spezialisiert auf die Kunsttheorie und Philosophie des 17. Jahrhunderts) beschreibt die damaligen Auffassungen von der malerischen Darstellung von Festen sowie die Rolle, die Alkohol, Liederlichkeit und Humor dabei spielten. Herman Roodenburg (Außerordentlicher Professor für historische Anthropologie und Ethnologie in Europa an der Freien Universität Amsterdam) und Mickaël Bouffard-Veilleux (professioneller Tänzer und Tanzhistoriker) besprechen in einem gemeinsamen Essay die Art und Weise, wie die Maler des 17. Jahrhunderts ihre Figuren Haltung annehmen und sie tanzen ließen und inwieweit diese Darstellungen mit den damals vorherrschenden Vorstellungen vom Verhalten der verschiedenen gesellschaftlichen Schichten übereinstimmte. Marieke de Winkel (Kostümspezialistin) behandelt in ihrem Beitrag die Kleidung des 17. Jahrhunderts und erläutert, was aus den abgebildeten Kostümen alles herauszulesen ist. (Der Katalog umfasst 16o Seiten, alle Gemälde sind in Farbe abgebildet. Er erscheint in einer niederländischen und einer englischen Ausgabe. NAI Publishers, Verkaufspreis 27,50 Euro).

Veranstaltungen und Audioguide
Im Rahmen der Ausstellung werden verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen organisiert: Vorträge, Familientage, Bootsarrangements und Workshops. Es besteht die Möglichkeit, die Ausstellung ohne zusätzliche Kosten mit einem Audioguide (Niederländisch oder Englisch) zu besuchen.

Sponsoring
Die Ausstellung wird mit finanzieller Unterstützung von VSB Fonds, SNS REAAL Fonds, Dr. Marijnus Johannes van Toorn & Louise Scholten Stichting, Stichting Zabawas , J.C. Ruigrok Stichting, Prins Bernhard Cultuurfonds (Netty van Doornfonds) und ABN AMRO Mees Pierson ermöglicht. Das Museum erhält Unterstützung durch die BankGiro Loterij.


"Feiern im Goldenen Jahrhundert"
Noch bis 6.5.2012Ort
Frans-Hals-Museum, Groot Heiligland 62, Haarlem
Telefon 0031 23 511 57 75
Öffnungszeiten: Dienstags bis samstags 11.00 – 17.00 Uhr; sonn- und feiertags 12.00 – 17.00 Uhr



Quelle: Frans-Hals-Museum / Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 23. März 2012

Über 62.000 Kilometer Filmgeschichte: Neues Filminstitut EYE eröffnet in Amsterdam

Das Gebäude des EYE Filminstituts, das am 5. April 2012 in Amsterdam eröffnet, gilt bereits als ein neues architektonisches Wahrzeichen der Stadt. EYE ist das neu gegründete nationale Filminstitut, welches sich zum Ziel setzt, Besuchern einen Eindruck der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Filmkultur zu vermitteln. Das Institut liegt zentral, direkt gegenüber dem Hauptbahnhof. Es verfügt über eine weltberühmte Filmkollektion von rund 37.000 Titeln auf etwa 62.000 Kilometern Filmband.

Die Sammlung im EYE umspannt die gesamte Geschichte des Films: von Stummfilmen aus den Anfangszeiten des Films Ende des 19. Jahrhunderts bis zu den aktuellsten, digitalen Produktionen. Jedes Jahr werden alte und neue niederländische sowie ausländische Titel hinzugefügt. EYE ist das einzige Institut in den Niederlanden, das die Geschichte des Films so umfassend in verschiedenen Formen ausstellt: Fotos, Folien, Soundtracks sowie Ausrüstungen und Aufzeichnungen von Filmemachern vervollständigen das Erlebnis im EYE. Zum neuen Gebäude des Instituts gehören neben einem großen Ausstellungsraum auch die weitläufige Terrasse direkt am Wasser, vier Kinosäle, ein Filmlabor und ein Museumsshop. EYE entstand 2010 durch einen Zusammenschluss von Holland Film, Filmbank, dem Niederländischen Institut für Filmbildung und dem Filmmuseum, und befand sich bisher im Vondelpark Pavillon im gleichnamigen Amsterdamer Stadtpark.

EYE Film Instituut Nederland, IJpromenade 1, 1031 KT Amsterdam, ab 5. April 2012 täglich bis Mitternacht geöffnet

Weitere Informationen: www.eyefilm.nl; www.iamsterdam.com; http://staedtereisen.holland.com



Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Mittwoch, 21. März 2012

Boomende Urlaubsdestination: Holland zählt elf Millionen ausländische Touristen

Die Niederlande haben 2011 einen neuen Rekord bei den Tourismuszahlen zu vermelden: nach Angaben des Niederländischen Büros für Tourismus & Convention (NBTC) kamen in den ersten neun Monaten des Jahres etwa vier Prozent mehr ausländische Touristen als 2010 nach Holland. Hochgerechnet geht das NBTC von einer Steigerung um drei Prozent aus, das sind in absoluten Zahlen mehr als 11,2 Millionen ausländische Touristen. Damit wäre der bisherige Spitzenwert aus dem Jahr 2007 eingestellt, als rund elf Millionen Besucher aus der ganzen Welt in die Niederlande reisten. Auch das Ergebnis für den deutschen Markt ist sehr erfreulich: nachdem bereits 2010 ein Plus von rund vier Prozent bei den deutschen Touristen in Holland registriert wurde, reisten nach der vorläufigen Statistik auch 2011 erneut vier Prozent mehr Deutsche in das kleine Nachbarland. Auch bei den Übernachtungen gab es den Hochrechnungen des NBTC zufolge einen Zuwachs von vier Prozent.

Deutschland ist seit vielen Jahren das wichtigste Herkunftsland für die Niederlande; durchschnittlich reisen laut dem deutschen Markt-forschungsinstitut GfK rund 3,5 Millionen Deutsche jährlich nach Holland. In den vergangenen drei Jahren stieg die Zahl der Deutschen beim kleinen Nachbarn auf hohem Niveau kontinuierlich an. Der Unterschied zwischen den Untersuchungs-Methoden des Marktforschungsinstituts GfK und dem niederländischen Statistikamt CBS ist, dass das CBS für seine Tourismuszahlen keine Übernachtungen in kleineren Unterkünften wie Pensionen oder auch Bootsübernachtungen berücksichtigt, wodurch eine geringere Zahl an Urlaubern in die Statistik einfließt.

Verantwortlich für die Steigerung der Touristenzahlen im vergangenen Jahr ist nach Einschätzung des NBTC – bezogen auf die deutschen Besucher – vor allem die Verbesserung der Wirtschaftslage in Deutschland. Was die deutschen Touristen betrifft, haben die Niederlande offenbar erneut vom generellen Trend zum Kurzurlaub in der Nähe profitiert. Zu der positiven Entwicklung beigetragen habe auch die gute Erreichbarkeit der Niederlande aus Deutschland und die Vielfältigkeit des kleinen Landes. Nicht zuletzt hätten auch verschiedene Marketingkampagnen zur Steigerung der Besucherzahlen beigetragen.

Besonders beliebt bei den Deutschen ist Strandurlaub an der Nordseeküste. Desweiteren verzeichnet das NBTC bei den Städtetrips und Kulturreisen Zuwächse aus Deutschland. Gerne reisen deutsche Touristen auch zum Aktivurlaub mit dem Fahrrad oder zum Wassersport in das kleine Königreich.

Mit dem Themenjahr 2012 unter dem Titel „Holland natürlich“ möchte das NBTC an erfolgreiche Themenjahre der Vorjahre anknüpfen. „Holland natürlich“ rückt die grüne Seite des Landes mit den Nationalparks und Kulturlandschaften in den Vordergrund. Wichtiger Teil des Themenjahres ist die Weltgartenbauausstellung „Floriade“, die alle zehn Jahre in den Niederlanden ausgerichtet wird und 2012 in Venlo stattfindet.

Weitere Informationen: www.nbtc.nl




Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

Freitag, 16. März 2012

Holländische Hummer: Provinz Zeeland feiert Saisonbeginn

Wer Hummer mag, sollte im Frühjahr in die holländische Provinz Zeeland reisen: Zeelands Hummersaison wird mit verschiedenen Festlichkeiten am 29. März 2012 im kleinen Städtchen Zierikzee eingeläutet. Bis Mitte Juli können Kulinarik-Freunde in zwölf erstklassigen Restaurants dann frisch gefangenen holländischen Hummer genießen. Die Krustentiere aus der Oosterschelde sollen einen feineren und zarteren Geschmack haben als jede andere Hummerart der Welt – dies lässt sich sogar in der DNA-Struktur nachweisen. Daneben steht der holländische Hummer aber auch für hohe Qualität und nachhaltige Fangmethoden.

Hummer kommen in Europa überall da vor, wo der Meeresboden besonders steinig ist, da die Tiere hier besser Schutz suchen können. In der Oosterschelde ist der Boden von Natur aus sandig; Steinbrocken finden sich hier nur von Deichbauarbeiten, die vor 150 Jahren stattgefunden haben. Biologen gehen deswegen davon aus, dass die Larven ursprünglich aus anderen Gebieten in der Nordsee an Zeelands Küsten gespült wurden und sich dort dann relativ isoliert fortgepflanzt haben. Hinter neu gebauten Abschlussdeichen im inselreichen Zeeland waren die jungen Hummer in ungewohnt kaltem und weniger salzhaltigem Wasser gefangen. Hier überlebten nur die stärksten ihrer Art.

Zwölf Restaurants in der Region um Oosterschelde bieten in der Saison besondere Hummermenüs zum Festpreis an: Brasserie Maritime in Zierikzee, Our Seaside in Renesse, De Perenboom in Burgh Haamstede, Hostellerie Schuddebeurs in Schuddebeurs, Restaurant De Etage in Bruinisse, Vis aan de Markt in Scherpenisse, Restaurant Oesterbeurs in Yeserke, Restaurant De Stadschuur in Goes, De Korenbeurs in Kortgene, Auberge de Campveerse Toren in Veere, Restaurant Mondriaan in Domburg und Auberge des Moules in Philippine.

Weitere Informationen: www.oosterscheldekreeft.nl; www.vvvzeeland.nl; www.holland.com



Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention